Schwarze Zahlen: St. Pauli-Präsident Göttlich vermeldet Überschuss

Sportlich steckt der FC St. Pauli in der Krise, sodass ein neuer Cheftrainer den Klub in der Rückrunde stabilisieren soll. Wirtschaftlich hat Präsident Oke Göttlich gute Nachrichten, denn nach einem Millionenverlust im Vorjahr gibt es nun wieder schwarze Zahlen am Millerntor.

Überschuss von rund 360.000 Euro

Aufgrund der besseren Tordifferenz (-2) gegenüber den Konkurrenten aus Bielefeld (-5) und Magdeburg (-13) überwintert St. Pauli nicht auf einem Abstiegsplatz. Trotzdem muss im neuen Jahr vieles besser werden, um die Kiezkicker ein Jahr nach der inoffiziellen Herbstmeisterschaft aus dem Abstiegskampf zu befreien. Immerhin wirtschaftlich kann Präsident Oke Göttlich auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Am Samstag verkündete er auf der Mitgliedersammlung, dass ein Überschuss erzielt wurde. Dieser Konzernjahresüberschuss beträgt 359.873,70 Euro - und ist eine enorme Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als ein Verlust von knapp 5,8 Millionen Euro auf dem Papier stand. Gründe für den damaligen Wert liegen auch in den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Energiekrise wirft Schatten voraus

Entsprechend konnte St. Pauli in diesem Jahr eine generelle Umsatzsteigerung von 37,2 Millionen Euro auf 50,3 Millionen Euro vermelden. Auch das Eigenkapitel stieg um rund 360.000 Euro auf 8,12 Millionen. Vizepräsident Carsten Höltkemeyer betonte, dass der verein auf gesunden und stabilen Füßen steht - doch aufgrund der Energiekrise und den steigenden Preisen bahnen sich bereits die nächsten schwierigen Monate an. "Der FC St. Pauli werde aber als ein verlässlicher Partner wahrgenommen, der solide und nachhaltig wirtschaftet", heißt es auf der FCSP-Homegape laut Höltkemeyer zuversichtlich.

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