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Schwierige Personalauswahl macht Rösler froh: "Wie ich es mir wünsche"

© imago images / Eibner

Eine Joker-Kombination sorgte für den Düsseldorfer Sieg im DFB-Pokal gegen Drittligist Ingolstadt, sodass Fortuna-Cheftrainer Uwe Rösler nun vor die Qual der Wahl für seine Aufstellung zum Saisonauftakt gestellt wird. Nur Angreifer Kenan Karaman wird im Spiel gegen den Hamburger SV keine Option sein.

Rösler und Karaman im Gespräch

Im Aufgebot der ersten DFB-Pokalrunde fehlte der wechselwillige Stürmer wegen Wadenproblemen, erst am Dienstag kehrte Karaman auf den Trainingsplatz zurück. Dort führte F95-Cheftrainer Uwe Rösler anschließend ein Gespräch mit dem 26-Jährigen, an dessen Ende sich beide Parteien auf eine Nicht-Berücksichtigung für das HSV-Spiel am Freitag einigten. Karaman soll sich im Spielerersatztraining anbieten, um für die Partie gegen Würzburg eine Option zu werden – frühestens.

Anders sieht es bei Thomas Pledl oder Jakub Piotrowski aus, die gemeinsam am 1:0-Siegtreffer gegen Ingolstadt beteiligt waren. "Die Jungs haben sich auf jeden Fall so aufgedrängt, dass ich definitiv darüber nachdenke – ganz klar. Die haben sich so präsentiert wie ich es mir wünsche", lobt Rösler in der "Rheinischen Post" seine Einwechselspieler von Samstag, die das zähe Duell mit dem Drittligisten zugunsten der Rheinländer entschieden. Auch Kelvin Ofori und Nana Ampomah zählt der Coach dazu.

"Wir werden sehen"

Ist einer der Spieler eine Option für einen Wechsel in der Startelf? "Schwierig zu sagen, ohne dass ich meine Karten zeige", ließ sich Rösler nicht aus der Reserve locken. Aber der Coach fügte auch an: "Weil ich ein anständiger Junge bin, sage ich es mal so: bei Nana fehlt noch etwas. Kelvin ist an sich kein Problem, der ist fit. Aber wir werden sehen." Zeit bleibt dem Übungsleiter aber nicht mehr viel, um eine Entscheidung zu treffen.

Zumal die Startelf-Spieler aus Ingolstadt nicht weniger präsent waren: "Ich muss aber auch den Spielern, die davor in der Partie waren, ein Kompliment machen. Die haben die Ingolstädter quasi müde gespielt." Es bleibt schwierig für den Coach, aber darüber wird er sich wohl nicht beschweren wollen.