• Facebook
  • Twitter

Bestätigt: Makienok wird der sechste Neuzugang in Dresden

© SGD/ Steffen Kuttner

Wie Dynamo Dresden am Mittwochabend bestätigte, wechselt Simon Makienok vom niederländischen FC Utrecht zum Tabellenletzten der 2. Bundesliga. Der Däne ist somit der sechste Neuzugang zwischen den Jahren.

Ein Tor in drei Kurzeinsätzen

Marco Terrazzino, Patrick Schmidt und Godsway Donyoh verstärkten bereits die Offensive der Dresdener, jetzt wird auch noch Simon Makienok vom FC Utrecht dazu stoßen. Der 29-jährige Däne kam in der Eredivisie bislang nur bei drei Kurzeinsätzen zum Einsatz, dabei gelang dem Angreifer aber immerhin ein Treffer beim 6:0-Sieg gegen Fortuna Sittard. Grund für die geringe Einsatzzeit des ehemaligen dänischen Nationalspielers ist allerdings eine Knie-Operation, erst Ende Oktober konnte Makienok erstmals auf der Bank der Niederländer Platz nehmen.

Für den Bröndby IF netzte Makienokder gleich 41 Mal in 100 Spielen ein, ehe ihn seine Karriere über US Palermo in Italien, sowie Charlton Athletic und Preston North End in England ins deutsche Nachbarland brachte. Dort nahm Makienok vor einem Jahr auch an den Qualifikationsspielen zur Europa League mit Utrecht teil, ehe ihn die Knieverletzung schon die komplette Vorjahressaison kostete. Nun wagt der 29-Jährige einen neuen Anlauf in Dresden, wo er nun bereits der vierte Transfer für die Offensive ist. Ondrej Petrak und Josef Husbauer stärkten derweil die Defensive der Dresdener.

"Weiteres Puzzleteil bei unserer Aufholjagd"

Bei Dynamo wird von Makienok vor allem eines erwartet: Tore. "Simon ist ein wuchtiger und großgewachsener Strafraumstürmer, der über eine herausragende Kopfballtechnik verfügt", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. So bringt der Mittelstürmer mit 2,01 Meter optimale Voraussetzungen mit. Zudem erhoffe er sich durch den Transfer weitere Handlungsoptionen in der Offensive, da der Däne Qualitäten mitbringe, die so im Kader noch nicht präsent gewesen seien. Er könne somit "als weiteres Puzzleteil bei der Aufholjagd" helfen, so Minge.

Auch Makienok selbst gibt an, dass er "Feuer und Flamme" sei, "um bei der Mission Klassenerhalt von Dynamo Dresden mitzuhelfen", wobei er überzeugt davon sei, seine Fähigkeiten nun wieder vollends ausspielen zu können. Am Donnerstag steigt Makienok, der die Rückennummer 13 erhält, dann erstmals ins Teamtraining unter Chefcoach Markus Kauczinski ein, doch schon am Mittwochabend sei er Tribünengast beim Heimspiel Dynamo Dresdens gegen den Karlsruher SC.