• Facebook
  • Twitter

SGD im Wildpark: "Keine Punkte macht nicht glücklich"

Am Samstag trifft die SG Dynamo Dresden im Wildparkstadion auf den Karlsruher SC. Vor drei Jahren rückte die Partie wegen Geschehnissen außerhalb des Platzes in den Fokus, weswegen die Ultra-Fanszene der Gäste das Spiel in diesem Jahr meiden wird. Für Cheftrainer Cristian Fiel zählt nur das Sportliche.

"Ich habe Überlegungen"

Er bedauere es, dass die Fan-Szene der SG Dynamo Dresden nicht live vor Ort dabei sein wird, doch für Cheftrainer Cristian Fiel ist das Geschehen auf dem Platz das Wichtigste: "Es darf keinen Einfluss auf das Spiel haben. Es stehen drei Punkte auf dem Spiel. Mir ist es lieber, wenn unsere Fans dabei sind, aber in diesem Fall ist es eben nicht so." Die Gründe seien nachvollziehbar, trotzdem müsse die SGD am Samstag im Wildparkstadion wieder Leistung zeigen, um zu bestehen: Man trifft immerhin auf eine Mannschaft, die "Euphorie lebt und gut in der Liga angekommen" sei.

"Eins ist klar: Um Spiele zu gewinnen, müssen wir Tore erzielen", sprach Fiel nicht drumherum, dass den Dresdenern im Auftaktspiel gegen den 1. FC Nürnberg der Erfolg eines Treffers fehlte. Phasenweise sei sein Team gut aufgetreten, doch davon habe man nichts: "Gut zu spielen und keine Punkte macht einen auf längere Zeit nicht glücklich." Nun aber sei das Nürnberg-Spiel aus seinem Kopf heraus, der Fokus liegt auf dem KSC. "Ich habe Überlegungen, wie ich die Schwächen des Gegners nutzen kann und wie ich ihm wehtun kann", verrät der Cheftrainer der SGD, der seine Aufstellung aber nicht allein darauf auslegen würde.

Müller fordert Robustheit

Eine Taktik mit drei Spitzen zu wählen, ohne drei Spitzen zur Verfügung zu haben würde immerhin auch keinen Sinn. "Ich mache es sicherlich auch abhängig vom Gegner. Es wäre mir zu einfach zu sagen, ich spiele einfach immer gleich, es ist mir egal was der Gegner macht. Das wäre nicht gut, aber das bedeutet nicht, dass ich komplett nach dem Gegner aufstelle", betonte Fiel in der Pressekonferenz, gab aber gleichzeitig den Ausblick, dass bis auf Marco Hartmann keiner im Personal der Dresdener fehlen wird.

Das spricht auch wieder für ein Innenverteidiger-Duo aus Jannik Müller und Kevin Ehlers. Die beiden müssen sich auf die erfolgreichen Sturmspitzen des KSC einstellen. "Die sind immer hellwach und kommen sich entgegen, da müssen wir aufpassen. Wir müssen klare Kommandos geben, damit sie nicht in Situationen kommen", mahnt Müller in der PK, dass sich gegen das Duo Pourié/Hofmann keine Nachlässigkeit erlaubt werden darf. Außerdem müsse sich das gesamte Team vor allem auf eines einstellen: "Wir haben heute die ersten Videos vom KSC gesehen, da sind sie sehr wuchtig in den Entscheidungssituationen." Am Samstag (13 Uhr) muss die SGD dann dagegen halten, um die ersten Punkte zu holen.