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Spitzel-Affäre beim 1. FC Köln? Veh dementiert vehement

Keine Spitzel-Affäre beim 1. FC Köln: Geschäftsführer Sport Armin Veh und Trainer Markus Anfang dementieren den Bericht des Onlineportals "sportbuzzer", nach dem der Coach einige seiner Spieler vor Saisonbeginn zu Spitzeln auserkoren haben soll. Neben dem sportlichen Kreuzfreuer muss sich Anfang nun auch medial wappnen.

"Das ist Wahnsinn"

Drei Niederlagen gab es in den letzten vier Partien für Markus Anfang und seinen "Effzeh". Dem leichten Kriseln zum Trotz verweilt Köln immer noch auf Platz drei in der Tabelle, mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den FC Erzgebirge Aue wäre man sogar wieder auf zwei Punkte am aktuellen Spitzenreiter dran. Aber: Das muss erstmal passieren. Während es sportlich nicht rund läuft, erhält der 44-jährige Coach nun auch noch Sperrfeuer vom Onlineportal "Sportbuzzer": Anfang habe demnach vor der Saison einige Spieler im Kader auserkoren, die ihn regelmäßig über Stimmungen im Team informieren sollten.

"Spitzel installieren, wo sind wir denn eigentlich? Das ist Wahnsinn und starker Tobak", dementierte Armin Veh, Geschäftsführer Sport, vehement in der Pressekonferenz vor dem Kölner Spiel in Sandhausen. "Das Thema klingt nach James Bond und ist nichts, womit ich mich befasse. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche: unser nächstes Spiel", fügte der betroffene Fußballlehrer hinzu. Statt die "Lizenz zum Spitzeln" gab es folgerichtig nur "Liebesgrüße aus Köln" von Veh an Anfang: "Das Verhältnis ist von Vertrauen geprägt, weil wir beide geradeaus sind. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren."