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Spitzenspiel in Düsseldorf: Fortuna "bereit" für Zuschauerrückehr

© IMAGO / Pressefoto Baumann

Ein Doppelpack von Rouwen Hennings bescherte Forunta-Coach Christian Preußer den Debütsieg. Am Samstag (20:30 Uhr) erwartet den neuen Übungsleiter mit dem SV Werder Bremen bereits die nächste Feuertaufe als Cheftrainer. Unterstützt werden die Düsseldorfer wieder vom eigenen Publikum in der Merkur Spiel-Arena.

"Paar Wehwechen mitgenommen"

In der 56. Spielminute erlöste der zuverlässige Fortuna-Stürmer seine Mannschaft und brachte Düsseldorf nur sechs Zeigerumdrehungen später endgültig auf die Siegesstraße. Der 2:0-Auftakt von Cheftrainer Christian Preußer und seinem Team ließ sich in Sandhausen sehen. Allerdings war der Erfolg auch nicht schmerzfrei. "Wir haben ein paar Wehwehchen aus dem Sandhausen-Spiel mitgenommen", kündigte Preußer in seiner ersten Pressekonferenz vor einem Heimspiel an. Hinter Shinta Appelkamp, Dragos Nedelcu und Marcel Sobottka stehen somit Fragezeichen, die jeweiligen Akteure konnten immerhin individuell trainieren.

Sorgen machte sich Preußer nicht. "Unsere Einwechselspieler haben es in Sandhausen auch gut gemacht. Von daher haben wir immernoch einige Optionen. Auch wenn alle drei ausfallen sollten", versicherte Preußer. Der 37-Jährige schreckt angesichts der Personallage nicht zurück – genauso wenig, wie auch vor dem Namen des Gegners. Denn jetzt kommt Bundesliga-Absteiger Werder Bremen. "Wir wissen, dass am Samstag richtig Qualität auf uns zukommt. Bremen hat einen guten und großen Kader", beobachtete Preußer den kommenden Gegner. Doch der Übungsleiter blieb unerschrocken: "Ob Werder Aufstiegsfavorit ist oder nicht spielt für mich keine Rolle. Wir müssen so oder so gegen sie spielen. Das macht also keinen Unterschied."

Klaus fehlt definitiv

Um die Grün-Weißen zu schlagen, will sich Preußer auf die eigenen Stärken besinnen. Außerdem erhält die Mannschaft sicherlich die Unterstützung der Fans, die nach langer Zeit wieder ins Stadion zurückkehren werden. "Ich freue mich einfach auf ein Heimspiel vor Fans. Ich bin eben durchs Stadion gelaufen und die Vorfreude ist groß. Wir wollen mutig spielen und nach vorne gehen", versprach Düsseldorfs Fußballlehrer – mit dem klaren Appell an die Gäste, dass sie ins Stadion kommen sollen. "Ich glaube, wir sind bereit", so Preußer. Knapp 18.000 Zuschauer – und damit 33 Prozent der Stadionauslastung – werden zugelassen sein.

Auch für diejenigen, die sich angesichts der Pandemie noch unsicher sind und verzichten, zeigte der Coach im Vorfeld Verständnis. Trotzdem hoffe der 37-Jährige auf einen schönen Fußballabend – zu dem ein Sieg gegen die Bremer gehören würde. "Bremen ist natürlich sehr flexibel und es wird taktisch sicher eine Herausforderung. Ich wünsche mir schon, dass wir selbst mehr Ballbesitzphasen haben, als noch in Sandhausen", stellte Preußer auch Forderungen an sein Team. Einzig Felix Klaus wird definitiv nicht mitwirken, nachdem er zuletzt mit dem Mannschaftstraining pausierte. Eine Option für die Position wäre Kelvin Ofori.