St. Pauli holt Etienne Amenyido vom VfL Osnabrück

Der FC St. Pauli hat den fünften Zugang für die kommende Saison perfekt gemacht. Wie die Kiezkicker am Mittwoch verkündeten, kommt Etienne Amenyido von Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück ans Millerntor.

Keine Angabe über Ablösesumme

Da der Angreifer bei den Lila-Weißen allerdings noch bis 2022 unter Vertrag gestanden hatte, müssen die Hamburger eine Ablöse zahlen. Über die Höhe wurde wie üblich jedoch keine Angabe gemacht. "Gerade in der Rückrunde haben sie herausragenden und aufregenden Fußball gespielt und ich würde sehr gerne meinen Teil dazu beitragen, dass wir den positiven Weg auch in der kommen Spielzeit fortführen. Gleichzeitig weiß ich, dass noch viel Arbeit vor mir liegt und ich glaube, dass das Millerntor der richtige Ort ist, um mich weiterzuentwickeln", sagte der 23-Jährige zu seiner Verpflichtung. Neben ihm hatte St. Pauli auch schon Eric Smith (Gent), Jakov Medic (Wiesbaden), Lars Ritzka (SC Verl) und Nikola Vasilj (Lugansk) unter Vertrag genommen.

Beim BVB ausgebildet

Amenyido, gebürtig aus Herford und mit togolesischem Pass, wurde von 2011 bis 2018 in der Jugend von Borussia Dortmund ausgebildet. Nur für ein knappes halbes Jahr war er von August 2017 bis Januar 2018 für VVV-Venlo in den Niederladen aktiv. Im Sommer 2018 folgte dann der Wechsel nach Osnabrück, wo der Rechtsfuß insgesamt 74 Spiele in Pokal, Relegation sowie zweiter und dritter Liga absolviert hatte (zehn Tore, fünf Vorlagen). "Etienne ist ein Spieler, der flexibel einsetzbar ist. Dass wir ihn für uns gewinnen konnten, freut mich sehr. Er ist ein Offensivspieler mit viel Tempo, der unser System bereichern wird und der gleichzeitig hochmotiviert ist, die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu gehen", freute sich Pauli-Trainer Timo Schulz.

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