St. Pauli: "Verteidigen muss in Vordergrund rücken"

Der 1. FC St. Pauli ist im harten Ligaalltag angekommen. Nach zwei Auftaktsiegen mit nur einem Gegentor folgten drei Pflichtspielniederlagen mit insgesamt zwölf Gegentreffern. Trainer Markus Kauczinski ist auf der Suche nach Lösungen.

"Muster" erkennbar

Beim Pokalfight gegen Wiesbaden landete der Ball dreimal im Netz der Kiezkicker, gegen Union viermal und gegen Köln folgte die Krönung mit fünf Gegentreffern. Für Pauli-Coach Kauczinski nicht hinnehmbar: "Ich habe nach dem Pokal-Aus in Wehen gesagt, das könne mal passieren. Kommt das nicht wieder vor, ist es keine Erwähnung mehr wert. Aber wir haben dort erst drei Gegentore bekommen, in Berlin dann vier, zuletzt fünf. Es ist ein Muster. Und dem messen wir eine große Bedeutung zu.", so der 48-jährige gegenüber dem "Kicker". Ein Grund für die vielen Gegentreffer könnte die Verletzung eines Abwehrspielers sein.

"Verteidigen muss in Vordergrund rücken"

Innenverteidiger Christopher Avevor fiel die letzten beiden Partien verletzungsbedingt aus und somit musste Sechser Marvin Knoll eine Position nach hinten rücken. Nicht nur fehlten seitdem die Qualitäten des 26-jährigen Abwehrspielers, auch der fiel dem Regensburger Neuzugang Marvin Knoll die Umstellung nicht einfach. Das Problem nur an den beiden Personalien fest zu machen ist allerdings zu kurz gedacht, wie auch Mittelfeldspieler Johannes Flum bestätigt: "Das Verteidigen muss genauso in den Vordergrund rücken wie die offensiven Aktionen. Im Moment ist es viel zu einfach, gegen uns ein Tor zu erzielen." Spätestens beim Duell in Aue (16.09.) soll dann wieder die Null stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"