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St. Pauli vs. Schanzer: Wem gelingt der Umschwung?

Nach einer enttäuschenden Niederlagenserie wollen sowohl der FC Ingolstadt als auch der FC St. Pauli die Kehrtwende. Am Freitagabend stehen sich beide Teams gegenüber. Pauli-Trainer Kauczsinski steht nach seiner Kritik an Führungsspielern besonders unter Druck. Aber auch FCI-Trainer benötigt dringend ein Erfolgserlebnis.

Kauczsinki nimmt Führungsspieler in die Pflicht

Ambitioniert waren beide Mannschaften in die Saison gestartet. Dem Abstiegschaos aus der letzten Saison waren beide Teams gerade noch entronnen, in dieser Saison sollte alles anders werden. Doch nach sechs Spieltagen ist die Punkteausbeute auf St. Pauli als auch in Oberbayern äußerst mager.

Nach der dritten Niederlage in Serie sind die Kiezkicker gefordert, wollen sie nicht schon wieder um den Klassenerhalt in Liga zwei kämpfen. Die Kritik des Trainers nach der Pleite in Aue adressiert an die Führungsspieler Knoll, Buchtmann und Flum, hat gesessen. Man darf gespannt sein, ob die öffentliche Beanstandung die Spieler auf dem Platz beflügeln oder lähmen wird.

Leitl muss punkten

Eine ungewöhnlich hohe Niederlage beim VfL Bochum sorgt hingegen in Ingolstadt für Unbehagen. Nach dem 0:6 schrillen bei den Schanzern die Alarmglocken. Sollte der ehemalige Bundesligist gegen die Konkurrenz aus Hamburg keinen Dreier einfahren, dürfte es speziell für FCI-Coach Stefan Leitl eng werden. Zwar stärkt der Ingolstädter Sportdirektor Angelo Vier seinem Trainer den Rücken, doch die anstehende Englische Woche sollte positiv gestaltet werden, damit Leitl weiter in Ruhe an der Donau arbeiten kann. Denn die Schanzer konnten bis dato nur eines der bisherigen sechs Pflichtspiele gewinnen, zu wenig für die ambitionierten Oberbayern.