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Statt FCK: 96 verlängert mit Stehle und verleiht ihn an Viktoria Köln

IMAGO / Fotostand

Es wird doch nicht der 1. FC Kaiserslautern! Am Donnerstag hatte der "Kicker" noch vermeldet, dass Simon Stehle weiterhin für den Aufsteiger auflaufen, die Leihe mit dem 20-Jährigen ausgedehnt wird. Doch nun gab es die Wendung. Wie Stammverein Hannover 96 mitteilte, wurde der Vertrag des Rechtsaußen bis 2024 verlängert und im gleichen Atemzug die Leihe an Drittligist Viktoria Köln verkündet.

Wenig Einsätze beim FCK

"Wir freuen uns, dass wir eine sehr gute Konstellation für Simons Entwicklung gefunden haben. Er braucht jetzt Spiele und muss Erfahrungen sammeln. Wir wünschen ihm, dass er in Köln schnell Fuß fasst und werden seinen Weg in dieser Saison sehr genau verfolgen", erklärt 96-Sportdirektor Marcus Mann den Schritt von Spieler und Verein.

Stehle war bereits in der vergangenen Saison verliehen, lief da für den 1. FC Kaiserslautern auf. Mit den Pfälzern feierte Stehle den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beim Klub vom legendären Betzenberg kam der Deutsch-Spanier aber nur zu sechs Einsätzen (70 Minuten) in der 3. Liga, konnte dabei nicht immer überzeugen, und war stattdessen auch fünf Mal für die zweite Mannschaft in der Oberliga aktiv, erzielte dort einen Treffer.

FCK hatte erneute Leihe angedeutet

Im Rückspiel der Aufstiegs-Relegation gegen Dynamo Dresden bereitete er vier Minuten nach seiner Einwechslung immerhin das entscheidende 2:0 von Philipp Hercher vor. Auch der FCK hatte damit gerechnet, dass die Leihe verlängert wird, hatte dies zuletzt so angedeutet. Unter dem neuen Trainer Dirk Schuster sollte Stehle die erneute Chance erhalten, sich beweisen zu können.

"Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung bei 96, aber genauso über die Möglichkeit, mich bei Viktoria Köln zeigen zu dürfen", so Stehle. Er sei überzeugt, "dass das in diesem Moment für meine Entwicklung genau der richtige Schritt ist. Jetzt wird es darum gehen, mich vom ersten Tag an bestmöglich zu präsentieren und einfach viel Spielpraxis zu sammeln". Bei dem Wechsel habe er auf sein "Bauchgefühl gehört", so Stehle.