Strafanzeige gestellt: KSC arbeitet Folgen der Pyroshow auf

Dieser Ärger wird beim Karlsruher SC nicht allzu schnell verrauchen: Weil beim Abbrennen von Pyrotechnik vor dem 4:4-Remis gegen St. Pauli mehrere Menschen verletzt wurden, hat der Verein nun Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ein Termin mit der organisierten Fanszene wurde vereinbart, um deren Sicht der Geschehnisse zu erläutern.

"Übertreten einer roten Linie"

Pyrotechnik im Fußballstadion bleibt ein Streitthema. In Karlsruhe wurden die Grenzen am vergangenen Samstag überschritten - findet auch KSC-Geschäftsführer Michael Becker. Aufgrund des Abbrennens von pyrotechnischen Gegenständen wurden zehn Personen verletzt, neun weitere Betroffene erlitten eine Rauchgasintoxikation und eine Person erlitt Verbrennungen. Das sei der aktuelle Stand des Vereins.

"Das Ausmaß der Geschehnisse und insbesondere das Verletzen von Personen stellt für uns das Übertreten einer roten Linie dar. Wir verurteilen die Aktion auf das Schärfste und distanzieren uns hiervon!", teilte Becker auf der Homepage des Vereins unmissverständlich mit. Der KSC zieht Konsequenzen: "Wir haben deshalb eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und unterstützen die Behörden bei ihren Ermittlungen uneingeschränkt. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der laufenden Ermittlung derzeit keine weiteren Informationen veröffentlichen können. Sobald sich ein neuer Sachstand ergibt, werden wir weitere Maßnahmen einleiten und dementsprechend informieren."

KSC arbeitet Geschehnisse auf

Eigentlich sollte die große Pyroshow vor dem Anstoß einem 20-jähriges Jubiläum innerhalb der aktiven Karlsruher Szene dienen. Ein ausführliches Gespräch zwischen dem Verein, den Fanprojekt und den Supporters habe es deshalb bereits gegeben. Darüberhinaus vereinbarte der KSC jetzt einen kurzfristigen Termin mit der organisierten Szene, um "dieser zu ermöglichen, Ihre Sicht darzulegen". Abschließend heißt es vom Verein: "In diesem Zusammenhang appelliert der KSC an alle Fans, die Ermittlungen ebenfalls zu unterstützen und sachdienliche Hinweise an die ermittelnden Behörden weiterzugeben."

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