Suche nach Grammozis-Nachfolger: SVD kann nicht warten

Aktuell ruht der Ball in ganz Deutschland, viele Vereine können wegen der ungewissen finanziellen Situation deshalb momentan nicht die Kaderplanung vorantreiben. Keine Zeit darf der SV Darmstadt 98 aber verschwenden, schließlich geht es bei den Lilien auch im Frage nach dem künftigen Trainer. Und das sind nicht die einzigen Sorgen.

Gespräche mit Spielern eingestellt

Beim SV Darmstadt laufen zum Saisonende gleich mehrere Verträge von aktuellen Dauerbrennern aus, darunter beispielsweise die Arbeitspapier von Fabian Holland, Immanuel Höhn oder Patrick Herrmann. Eigentlich würden die Lilien in der aktuellen Saisonphase gerne die Gespräche mit den Betroffenen führen, doch aufgrund der Coronakrise mussten die Verhandlungen erst einmal gestoppt werden.

Weil der finanzielle Rahmen für die kommende Saison ungewiss ist, kann der SVD aktuell keine neuen Verträge abschließen - das geht so ziemlich jedem Verein in Deutschland nicht anders. Und trotzdem sind die Darmstädter besonders gefragt, denn seit etwa vier Wochen steht fest: Dimitrios Grammozis wird in der nächsten Saison nicht als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen. Damit stehen die Lilien in der ohnehin schon schwierigen Phase vor einer umso größeren Herausforderung, denn die Suche nach einem neuen Trainer kann nicht warten.

Neue Haupttribüne bis 2022

Gleichzeitig müssen sich die Lilien wirtschaftlich keine Sorgen machen. Eigentlich. Die Darmstädter gelten zwar als solide wirtschaftender Klub, doch ausgerechnet jetzt schwebt der Stadionumbau bedrohlich über der finanziellen Situation des Vereins. Am Ende der Saison sollte die Haupttribüne abgerissen werden, um an selber Stelle bis 2022 eine neue Tribüne aufzubauen. Angesichts der damit verbundenden Kosten ist aktuell unklar, ob das Bauprojekt wie geplant durchgeführt werden kann.

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