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SV Darmstadt 98: Mindestens drei Spieler aus Quarantäne zurück

© IMAGO / Hartenfelser

Lange Zeit stand die Austragung der Partie auf der Kippe, doch am heutigen Freitag (18:30 Uhr) darf der SV Darmstadt 98 letztendlich gegen den Karlsruher SC spielen. Zahlreiche Akteure verweilen noch in der Corona-Quarantäne, aber es gibt auch Rückkehrer. Allein deswegen kann die Partie überhaupt stattfinden.

Trio kehrt zurück

Das Verletzungspech zieht sich bei den Lilien bereits durch die gesamte Vorbereitung – jetzt kam auch noch Corona dazu. Lange war nicht klar, ob das Freitagsspiel gegen den KSC stattfinden kann. Erst am Donnerstagabend teilte der Klub mit, dass die Partie stattfinden kann. Unter anderem deshalb, weil drei Spieler vom Gesundheitsamt Darmstadt vorzeit aus der Quarantäne entlassen hat. Neuzugang Nemanja Celic, Torhüter Marcel Schuhen und Offensivspieler Ensar Arslan dürfen entsprechend mitwirken, wie der "Kicker" berichtet. Die drei Akteure waren bereits beim Abschlusstraining dabei, genauso wie auch Abwehrspieler Thomas Isherwood. Der Schwede fiel wegen muskulärer Probleme bis dahin aus.

Zuvor waren alle Spieler der Darmstädter, die nicht geimpft oder noch nicht genesen waren, in eine zweiwöchige Quarantäne versetzt worden. Ausschlaggebend waren die positiven Tests von Braydon Manu, Patric Pfeiffer und Frank Ronstadt. Seitdem gab es jedoch keine neuen Fälle mehr, sodass der SVD nach "intensiven Gesprächen" eine Reglung finden konnte, die eine Spielaustragung möglich macht. Derzeit wird wohl noch geprüft, ob auch Dänemark-Leihgabe Luca Pfeiffer eine Freigabe bekommt.

16 Feldspieler am 1. Spieltag

Mit der bisherigen Rückkehr von mindestens drei Spieler aus der Quarantäne hat der SVD in jedem Fall genügend Akteure zur Verfügung, um nach Statuten antreten zu können. Fehlen werden dagegen definitiv Tobias Kempe, Tim Skarke, Erich Berko und Mathias Honsak, bei denen eine Infektion festgestellt wurde. Auch die Langzeitverletzten, Aaron Seydel und Marvin Mehlem, sind für Freitagabend keine Option. Schon am 1. Spieltag gegen Regensburg konnte Cheftrainer Torsten Lieberknecht nur auf einen kleinen Kader mit 16 Feldspielern zurückgreifen – darunter fünf U20-Spieler. Die Partie endete mit einer 0:2-Niederlage.