• Facebook
  • Twitter

SV Darmstadt 98: Tim Skarke wieder da – um zu bleiben?

© IMAGO / Eibner

Nach langer Verletzungspause ist Tim Skarke wieder für den SV Darmstadt 98 auf dem Platz. Nun geht es für den 25-Jährigen um einen neuen Vertrag – und zwar vorzugsweise am Böllenfalltor. Dort will sich der Angreifer, der schon vor sechs Jahren in der 2. Bundesliga debütierte, wieder empfehlen.

"Erst einmal fit werden"

Bei einem 1:1-Unentschieden gegen Karlsruhe brachte Heidenheim-Coach Frank Schmidt den damaligen Youngsters in der Schlussminute. Nach einer Zeigerumdrehung und ein bisschen Nachspielzeit war das Debüt von Tim Skarke auch schon wieder vorbei – und liegt mittlerweile sechs Jahre zurück. Inzwischen kickt der Flügelspieler für Darmstadt und präsentierte sich in der vergangenen Saison in Bestform (fünf Tore/fünf Vorlagen). Allerdings kehrte Skarke erst am vergangenen Spieltag nach einer langwierigen Adduktorenverletzung zurück.

"Ich bin einfach glücklich, wieder ohne Beschwerden auf dem Platz zu stehen", erklärte der 25-Jährige nach seinem Einsatz gegen Aue (2:1) im "Kicker". Klar ist, dass Skarke nach der langen Pause für sich werben muss. Zum Saisonende läuft der Vertrag des Offensivspielers aus. "Mein Ziel ist es, jetzt erst einmal fit zu werden. Dann werden wir sehen, was passiert. Aber ich kann es mir gut vorstellen zu bleiben", so Skarke, der sich in Darmstadt wohl fühlt.

Konkurrenzkampf auf der Außenbahn

Insgesamt 120 Zweitliga-Spiele hat der ehemalige U21-Nationalspieler bereits in seiner Karriere gesammelt, beinahe zu gleichen Teilen auf Heidenheim (62 Spiele) und Darmstadt (58 Spiele) verteilt. Am Böllenfalltor muss er sich jetzt gegen die Konkurrenz durchsetzen, die in einer ähnlichen Lage steckt – Braydon Manu und Erich Berko haben ebenfalls auslaufende Verträge, während die Leihe mit Benjamin Goller ohnehin auf ein Jahr befristet ist.

Doch der Teamgeist steht über dem Konkurrenzkampf: "Das ist schon ein krasses Gefühl, wie die Jungs untereinander und zueinander sind. So ein positives Gefühl hatte ich noch nie in einem Team. Jeder gönnt jedem alles, wünscht dem anderen das Beste, egal ob man Konkurrent ist oder nicht", berichtet Skarke aus der Kabine. Auch Cheftrainer Torsten Lieberknecht täte vieles dazu bei, um den Mannschaftsgeist aufrecht zu erhalten. In der kommenden Partie gegen Düsseldorf (Freitag, 18:30 Uhr) will er sich wieder auf dem Rasen zeigen.