• Facebook
  • Twitter

SV Sandhausen: Maßnahmen gegen Coronakrise laufen an

© imago images / Jan Huebner

Der SV Sandhausen reagiert auf das Coronavirus und wird noch in der laufenden Woche auf Kurzarbeit umstellen. Dazu gab Präsident Jürgen Machmeier einen Ausblick auf die Verhaltensregeln, die der SVS in den nächsten Tagen noch verfolgen wird und wie die Aussichten danach sind. Auch in finanzieller Hinsicht.

Kurzarbeit und Gehaltsverzicht

Die Arbeit zwischen den Mitarbeitern des SV Sandhausen im Home-Office funktioniert nach Angaben des Klubs äußerst gut, trotzdem wird der Vollbetrieb auf Dauer am Hardtwald nicht weiter möglich sein. Das erklärte Geschäftsführer Volker Piegsa in einer Mitteilung des Vereins: "Wir werden ab April trotzdem in die Kurzarbeit gehen müssen, solange der Spielbetrieb ausgesetzt ist, ist dieser Schritt unumgänglich."

Wie es grundsätzlich beim Zweitligisten weitergehen wird, hängt auch von der morgigen DFL-Sitzung ab. Hilfreich ist es für den Klub dennoch, dass auch Spieler und Trainer zu Gehaltsverzichten bereit sind. "Nach guten Gesprächen wollen auch die Profis und wir im Mannschaftsumfeld dazu beitragen, dass der Verein diese Phase möglichst gut übersteht", erklärt Mikayil Kabaca, der als Sportlicher Leiter ebenso auf einen Teil seines Gehalts verzichten wird, wie Geschäftsführer Piegsa.

"Individuelles Training bis zum 5. April"

Den solidarischen Gedanken lobt daher auch Präsident Jürgen Machmeier. Der wiederum gibt auch einen Ausblick auf die sportliche Entwicklung in der spielfreien Zeit: "Das individuelle Training wird bis zum 5. April verlängert. Danach werden wir entscheiden, ob eine Veränderung, zum Beispiel das Training in Kleingruppen mit zwei Personen möglich ist."

Ansonsten bleiben weiterhin alle vorherigen Regelungen beim SVS bestehen. "Wir haben an die Mannschaft appelliert, sich weiterhin professionell zu verhalten und verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen", betont Machmeier und bekräftigt auch, dass die Anforderungen an jeden Einzelnen hoch sind. Trotzdem sieht der Präsident im Handeln der Mannschaft bisher ein Vorbild und daran will Machmeier anknüpfen: "Ich habe auch alle Anwesenden aufgefordert, die Situation vom Kopf her anzunehmen und sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch damit auseinanderzusetzen."