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SV Sandhausen: Trennung von Geschäftsführer Otmar Schork

Der SV Sandhausen trennt sich von Geschäftsführer Otmar Schork. Der Vertrag des 61-Jährigen läuft noch bis zum Saisonende, aus dem operativen Geschäft wird sich Schork mit sofortiger Wirkung zurückziehen. Trainer Uwe Koschinat und Teammanager Mikayil Kabaca übernehmen die Planungen für die nächste Saison.

Trennung nach acht Jahren

Stühlerücken im Abstiegskeller ist ein bekanntes Mittel, beim SV Sandhausen trifft es allerdings nicht den Trainer: Nach acht erfolgreichen Jahren trennen sich die Wege zwischen dem SVS und Geschäftsführer Otmar Schork. Wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" berichtet, teilte der Verein die Entscheidung in der Pressekonferenz vor der wegweisenden Partie gegen den 1. FC Magdeburg mit. Schork werde sich mit sofortiger Wirkung aus dem operativen Geschäft zurückziehen, der Vertrag des 61-Jährigen liefe zum Saisonende aus.

Kabaca neuer Sportlicher Leiter

Die Gesamtverantwortung des sportlichen Bereichs geht damit in die Hände von Präsident Jürgen Machmeier über, die Planung für die kommende Zweit- oder Drittligasaison übernehmen Trainer Uwe Koschinat und der bisherige Teammanager Mikayil Kabaca. Für den 42-jährigen Deutsch-Türken steht außerdem die Beförderung zum Sportlichen Leiter des SVS aus. "Der SV Sandhausen hat mehr erreicht, als uns Fußball-Deutschland zugetraut hat. Daran hat Otmar Schork großen Anteil", würdigte Präsident Machmeier die Arbeit von Schork, in dessen zweiter Amtszeit der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Der SVS tritt nun schon im siebten Jahr in Folge im deutschen Unterhaus an, zurzeit ist Sandhausen allerdings Tabellenletzter.