SVD-Trainer Lieberknecht sieht Team noch nicht am Limit
Am Samstag startet der SV Darmstadt 98 mit einem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg in die Saison. Obwohl das Team in den vier Testspielen der Vorbereitung ungeschlagen blieb und sogar gegen den Erstligisten VfB Stuttgart ein Remis geholt hat, sieht Trainer Torsten Lieberknecht die Mannschaft noch nicht an der Leistungsgrenze angekommen.
"Mit hoher Mentalität und Leidenschaft spielen"
Das Problem der Lilien waren zu Beginn der Vorbereitung die großen Verletzungssorgen. Sogar das Trainingslager musste verschoben werden. Zwar ist die Lage wieder deutlich entspannter. Dennoch sieht der 47-Jährige noch viel Luft nach oben. Er weiß, dass in den ersten Spielen der Saison noch nicht das volle Potential abgerufen werden kann. "Da müssen wir ganz besonders mit hoher Mentalität und Leidenschaft spielen, um diese Dinge zu kompensieren", sagt Lieberknecht dem "Kicker". Zuletzt hatten das die Spieler schon im Ansatz gezeigt, setzten sich gegen den FC Swift Hesperingen (1:0), den SV Waldhof Mannheim (2:1) und die zweite Mannschaft des 1. FC Köln durch (4:2). Zudem gab es ein 1:1 gegen Stuttgart.
Team soll unberechenbarer werden
Im Sommer hatte Lieberknecht den Posten von Markus Anfang übernommen, der zu Werder Bremen gewechselt war. "Ich möchte auf dem Bestehenden aufbauen, aber meine eigenen Vorstellungen und Ideen mit einbringen, um eine größere Flexibilität und Variabilität zu erreichen", meint er. Ein großes Ziel sei es auch, dass sein Team unberechenbarer wird. Es soll "alle Phasen eines Fußballspiels abdecken können: das Verteidigen, das Offensivspiel, defensives und offensives Umschaltspiel sowie Standards".