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SVS erneut auf Trainersuche: Interne Lösung mit Kulovits?

© IMAGO / foto2press

Nach einer dreimonatigen Amtszeit von Michael Schiele ist der SV Sandhausen erneut auf Trainersuche, um den Absturz in die 3. Liga zu verhindern. Die Kandidatenliste dürfte sich in der Zwischenzeit kaum verändert haben, doch am Hardtwald ist der Wunsch nach einer Wunschlösung ungleich größer. Möglicherweise kommt auch niemand.

Interims-Duo als Dauerlösung?

Stefan Kulovits absolvierte als SVS-Profi ganze 127 Zweitliga-Spiele, ehe ihn ein Wadenbeinbruch erst zum Stand-by-Profi machte und schließlich zum Karriereende bewegte. Am Samstag (13 Uhr) wird der Österreicher vermutlich erstmals an der Seitenlinie stehen, um in Paderborn an der Seite von Gerhard Kleppinger die Geschehnisse auf dem Rasen zu leiten. Möglicherweise eine Dauerlösung? Laut "Mannheimer Morgen" ist das eine Option, weil Kulovits Verein und Mannschaft in- und auswendig kennt. Auch Kleppinger, der den nötigen Trainerschein mitbringt, ist bereits seit 2012 an Bord. Möglicherweise übernimmt das Duo jetzt sogar bis zum Saisonende.

Abhängig ist dies natürlich auch von den externen Kandidaten. Zur Trainersuche wollen sich die SVS-Verantwortlichen am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Paderborn äußern. Laut Bericht stehen Namen auf der Liste, die bereits nach der Entlassung von Uwe Koschinat dort standen. Ein neuer Kandidat soll aber beispielsweise Ex-Sandhausen-Coach Alois Schwartz sein, der am Hardtwald bereits drei erfolgreiche Jahre als Zweitliga-Coach hatte. Nach Stationen in Nürnberg und Karlsruhe wäre es eine Rückkehr zum SVS, den er im Sommer 2016 freiwillig verließ, um höhere Aufgaben zu übernehmen.

Zweit- und Drittliga-Coaches im Fokus

Bekannte Gesichter der 2. Bundesliga wären auch Dimitrios Grammozis und Tim Walter, die zuletzt in Darmstadt und Stuttgart tätig waren. Walter ist aber vor allem aus seiner erfolgreichen Zeit in Kiel bekannt, in der er sich innerhalb eines Zweitliga-Jahres vom Nachwuchscoach zum Profi-Trainer etablierte. In Stuttgart sollen ihm jedoch menschliche Strukturen Schwierigkeiten bereitet haben, während sich die durchaus erfolgreichen Wege von Grammozis und Darmstadt wegen einer Uneinigkeit in der Vertragslänge trennten.

Darüberhinaus sollen weitere Kandidaten zu der Liste zählen, die zuletzt in der 3. Liga aktiv waren. Als gebürtiger Pfälzer war Torsten Lieberknecht bereits zwei Mal ein Thema beim SV Sandhausen, doch der Ex-MSV-Coach soll in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch Jeff Saibene, zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern, zählt wohl zum erweiterten Kreis. Ob sich die Wunschlösung darunter befindet, wird der SVS wohl zeitnah kommunzieren.