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SVS holt Carlo Sickinger: "Freue mich riesig wieder hier zu sein"

© IMAGO / Werner Schmitt

Der SV Sandhausen hat einen weiteren Transfer perfekt gemacht und mit Carlo Sickinger einen alten Bekannten an den Hardtwald gelotst. Zwei Jahre verbrachte der 23-Jährige in den Jugendmannschaften des SVS, um jetzt als Profi zurückzukehren. Zuletzt stand er beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag, wo er zeitweise sogar schon das Kapitänsamt innehielt.

Rückker nach neun Jahren

Von 2010 bis 2012 durchlief Carlo Sickinger als junger Bube die Nachwuchsabteilung des SV Sandhausen, ehe er zum naheliegenden 1. FC Kaiserlautern an den Betzenberg wechselte. Dort reifte der 23-Jährige vom Jugendspieler zum Kapitän und bestritt insgesamt 94 Pflichtspiele für die 'Roten Teufel'. Allerdings verwehrten die Verantwortlichen dem defensiven Mittelfeldspieler vor einem Jahr den Sprung in die 2. Bundesliga, sodass sich Sickinger nun ablösefrei verabschiedet – und zum SV Sandhausen zurückgeht.

"Ich kenne den Verein und das Umfeld, ich freue mich riesig wieder hier zu sein", zeigte sich der 23-Jährige begeistert von seinem Wechsel. Zumal es für Sickinger ein sportlicher Karrieresprung ist, denn für Kaiserslautern lief der Youngster noch nicht in der 2. Bundesliga auf. Nun will er den Schritt am Hardtwald wagen, um "Fuß zu fassen und mich hier durchzusetzen". Nach Cebio Soukou (Arminia Bielefeld), Patrick Drewes (VfL Bochum) und Christian Kinsombi (KFC Uerdingen) ist Sickinger der vierte Neuzugang für die kommende Saison.

Flexibilität in der Defensive

In Sandhausen kann der 23-Jährige aber nicht nur zum Zweitliga-Spieler werden, sondern auch zur Führungspersönlichkeit reifen. "Mit seinen aktuell 23 Jahren war er bereits Führungsspieler in Kaiserslautern, zeitweise sogar Kapitän und das unterstreicht welche Qualitäten der Spieler auf und neben dem Platz hat", betonte SVS-Sportchef Mikayil Kabaca im Rahmen der Verpflichtung. Zumal Sickinger nicht nur im Mittelfeld, sondern auch in der Innenverteidigung einsetzbar ist – für die Flexibilität einer Dreier- oder Viererkette von Trainer Gerhard Kleppinger ist das ein weiterer Bonus.