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Tauziehen um Dursun: SVD-Präsident Fritsch legt Veto ein

© imago images / RHR-Foto

Die Gerüchte um Hannover 96 und SVD-Stürmer Serdar Dursun reißen nicht ab. Nach wie vor sollen sich die Niedersachsen um den Angreifer des Zweitliga-Konkurrenten bemühen, obwohl Sportchef Carsten Wehlmann zuletzt eine deutliche Absage erteilte. Nun legte Präsident Rüdiger Fritsch nach.

"Kein Interesse an Verkauf"

Von 2008 bis 2011 kickte Serdar Dursun bereits für Hannover 96, doch damals war der Stürmer noch im Jugend- und Amateurbereich für die Niedersachsen am Ball. Ein Profi-Spiel für die Roten absolvierte der 29-Jährige nie. Nun hätte Hannover den Ex-Jugendspieler aber gerne wieder in den eigenen Reihen, aber Zweitliga-Konkurrent Darmstadt blockiert den Wechsel. SVD-Präsident Rüdiger Fritsch stellte in der "Bild"-Zeitung klar: "Wir haben kein Interesse an einem Verkauf von Serdar Dursun."

Laut Bericht traf sich die Sportliche Leitung der Niedersachsen am Donnerstag wohl zur Besprechung. Dort wurde sicherlich die Frage thematisiert, welchen Betrag die 96er für Serdar Dursun bereitstellen würden. Im kommenden Sommer ist der Angreifer ablösefrei zu haben. Hannover müsste entweder warten – oder doch noch größer investieren. Denn Fritschs Entscheidung steht: "Wir haben eine sportliche Entscheidung getroffen, dass wir ihn nicht abgeben werden. Wir haben unseren eigenen Plan, warten nicht auf irgendwelche Angebote."

Zweiter Platz hinter Terodde

Zusammen mit Christian Kühlwetter (Heidenheim) und Pascal Testroet (Aue) reiht sich Dursun in der bisherigen Saison mit neun Toren auf dem zweiten Platz in der Torjäger-Tabelle der 2. Bundesliga ein. Nur Simon Terodde (Hamburg, 15 Tore) ist enteilt. Insgesamt absolvierte Dursun für die Darmstädter schon 87 Pflichtspiele, in denen er 40 Mal in den gegnerischen Kasten traf. Ein Interesse, zurück zu seinem Jugendklub zu wechseln, wird allerdings auch dem 29-Jährigen nachgesagt. Der Poker geht weiter.