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Trainer Tomas Oral und FC Ingolstadt gehen getrennte Wege

IMAGO / Stefan Bösl

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gab der FC Ingolstadt am Mittwoch überraschend die Trennung von Trainer Tomas Oral bekannt. Der Vertrag des 48-Jährigen wurde nach Vereinsangaben einvernehmlich nicht verlängert. Auch Co-Trainer Mark Fotheringham geht.

Dritte Amtszeit beim FCI endet

"Wir haben Geschichte geschrieben und einen riesen Spirit in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren entwickelt. Aber es hat mich auch viel Energie und Kraft gekostet, sodass meine Vorstellungen und Planungen für die Zukunft nun andere sind. Die Verantwortlichen haben ihre Vorstellungen, ich habe meine, und wer die besondere Beziehung zwischen mir und dem FCI kennt, weiß ganz genau: Wir können uns ehrlich ins Gesicht schauen und uns frühzeitig sagen, dass sich das nicht deckt", erklärte Oral seinen Abgang in der Mitteilung. Die Trennung hatte sich zumindest nach außen hin nicht angedeutet. Erst am Sonntag gelang in der Relegation gegen den VfL Osnabrück nach zwei Jahren die Rückkehr in die zweite Liga.

Damit endet für den gebürtigen Ochsenfurter die dritte Amtszeit bei den Schanzern. Bereits von November 2011 bis Sommer 2013 sowie als Interimstrainer von April bis Juni 2019 war er an der Seitenlinie aktiv. Insgesamt blickt er auf 119 Spiele mit dem FCI zurück. "Tomas hat wirklich hervorragende Arbeit auf und neben dem Platz geleistet und mit 71 Punkten eine der besten Spielzeiten der Vereinsgeschichte hingelegt. Das verdient großen Respekt und Anerkennung. Auch wenn wir mit Blick nach vorne nicht zueinander gefunden haben, gehen wir zweifellos freundschaftlich auseinander", sagte Direktor Sport Michael Henke.

Keine Eile bei Nachfolgersuche

Wie es mit Oral nun weitergeht, wurde nicht bekannt. Auch nicht, wer ihn beim FCI beerben wird. Der Verein möchte auf jeden Fall nichts überstürzen: "Wir haben gerade noch zusammen den Aufstieg gefeiert, das muss jetzt erst einmal alles ein paar Tage sacken. Die Pause hat eben erst begonnen, sodass wir uns in Ruhe mit der Besetzung der Trainerposition befassen können", so Henke.