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Trainingsabbruch: Sorge um Jean-Luc Dompé beim HSV

© IMAGO / Oliver Ruhnke

Um den Transfer von Jean-Luc Dompé hat der Hamburger SV in diesem Sommer lange gekämpft. Auf Anhieb wurde der französische Flügelspieler dann auch zur Verstärkung – doch am Mittwoch musste der 27-Jährige das Training abbrechen. Eine Sprunggelenksverletzung droht.

Kernspintomographie im Universitätsklinikum

In dieser Saison stand Jean-Luc Dompé schon viermal in der belgischen Spitzenklasse auf dem Platz. Dann endete der lange Transferpoker, der zwischen dem SV Zulte Waregem und dem Hamburger SV entbrannt war – und die Elbestädter konnten den Wechsel endlich finanzieren. Seitdem absolvierte Dompé fünf Zweitliga-Spiele, eine Vorlage beim 3:2-Sieg gegem Kiel inklusive. "Er bringt genau das mit ein, was wir gesucht haben. Jean-Luc kann aus dem Stand ins Eins-gegen-eins gehen", schwärmt HSV-Coach Tim Walter im "Kicker".

Doch der Fußballlehrer muss womöglich schon wieder auf seinen neuen Schützling verzichten. Am Mittwoch kam es in der Trainingseinheit zu einem Pressschlag mit Robert Glatzel, bei dem sich Dompé verletzte. Nach kurzer Behandlung musste er den Rasen verlassen – die genaue Diagnose nach einer Kernspintomographie im Universitätsklinikum Eppendorf steht noch aus. Zu befürchten ist allerdings, dass sich Dompé eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Damit würde der 27-Jährige auf unbestimmte Zeit ausfallen, sodass Walter wieder Alternativen im eigenen Kader suchen müsste.