Transfers fix: SCP angelt sich Kinsombi - Srbeny verlässt die Pader

Zur neuen Saison verstärkt sich der SC Paderborn 07 mit einem erfahrenen Mann, denn künftig wird David Kinsombi seine Fußballschuhe für die Ostwestfalen schnüren. Der zentrale Mittelfeldspieler kommt vom SV Sandhausen und wechselt aufgrund des Abstiegs der Hardtwald-Mannschaft ablösefrei an die Pader. Acht Spieler, darunter Dennis Srbeny, werden am Sonntag im Gegenzug offiziell verabschiedet.

"Zählt zu den erfahrenen Profis"

Gerade einmal vier Spieler stehen beim SV Sandhausen nach dem Abstieg für die kommende Saison unter Vertrag. Den Gang in die 3. Liga wird David Kinsombi beispielsweise nicht mitgehen. Der 27-Jährige hat sich für ein neues Arbeitspapier in der 2. Bundesliga entschieden - und wechselt zum SC Paderborn. "Wir verfolgen in unserer Transferpolitik eine gute Mischung aus talentierten jungen Spielern und gestandenen Akteuren, die die 2. Bundesliga gut kennen", erklärt SCP-Sport-Geschäftsführer Benjamin Weber, welche Kriterien für eine Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers sprachen.

Kinsombi wechselt mit der Erfahrung von 180 Zweitliga-Spielen an die Pader. Nachdem er insgesamt vier Einsätze für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga absolvierte, welchselte der 27-Jährige im Januar 2016 zum Karlsruher SC - und wurde direkt zum 1. FC Magdeburg in die 3. Liga (elf Einsätze) weiterverliehen. Nach seiner Rückkehr war er für den KSC, Holstein Kiel, den Hamburger SV und zuletzt für den SV Sandhausen im Einsatz. "David zählt zu den erfahrenen Profis in der 2. Bundesliga, hat dort mehrfach im oberen Tabellendrittel gespielt und strahlt Torgefahr aus", so Weber. Über die Vertragslaufzeit macht der SCP keine Angaben.

Srbeny "hat andere Ansprüche"

Umgekehrt wird Dennis Srbeny den Verein nach zweieinhalb Jahren an der Pader wieder verlassen. Der Torjäger, der bei seinem ersten Abgang aus Paderborn eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro in die Kassen der Ostwestfalen spülte, konnte seit dem Trainerwechsel von Steffen Baumgart zu Lukas Kwasniok nicht mehr an seine guten Leistungen anknüpfen, weil der Coach zunehmend auf andere Spieler setzte. "Dennis hat andere Ansprüche. Und wir haben neue Pläne und neue Ideen. Deshalb gibt es keine gemeinsame Zukunft", erklärt Weber, der dem 29-Jährigen kein neues Vertragsangebot unterbreiten wird, in der "Neuen Westfälischen".

Neben Srbeny wird am Pfingstsonntag auch Uwe Hünemeier im Stadion verabschiedet, der seine Karriere am Saisonende beendet. Offiziell erhalten auch Leopold Zingerle, Moritz Schulze und Jonas Carls, sowie die Leihspieler Marvin Pieringer, Bashir Humphreys und Maximilian Rohr einen Blumenstrauß - im Falle der letzten beiden Personalien könnte aber eine baldige Rückkehr möglich sein.

 

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