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Trauerfall in der Familie: Basdas fehlt Hannover vorerst

© IMAGO / Karina Hessland

Traurige Nachricht für Hannover 96: Aufgrund eines Trauerfalls in der Familie wird Baris Basdas vorerst nicht im Training dabei sein. Vom Verein bekam der Innenverteidiger jegliche Unterstützung zugesprochen. Aus sportlichen Gründen könnte wiederum auf Jaka Bijol aussetzen.

"Hat alle Zeit der Welt"

Die Länderspielpause ist beinahe vorbei, weswegen sich Hannover 96 wieder voll im Mannschaftstraining auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Leider fehlte am Montag mit Baris Basdas ein Akteur. Der 31-Jährige erhielt am Wochenende die traurige Nachricht, dass sein Vater an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben war, woraufhin der Innenverteidiger abreiste. "Er hat alle Zeit der Welt", versicherte Cheftrainer Kenan Kocak, für den das Sportliche in den Hintergrund rückte: "In solchen Situationen hat der Fußball nicht die oberste Priorität. Wir werden den Jungen unterstützen, wo wir können."

Basdas wechselte im vergangenen Sommer von Fatih Karagümrük in der Türkei zum Zweitligisten, wo er sich als flexibler Akteur zwischen Innenverteidigung und defensivem Mittelfeld erwies. Insgesamt 14 Spiele absolvierte der 31-Jährige in der laufenden Saison. Beim 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV in der Hinrunde bereitete er den goldenen Treffer vor. Wann Basdas wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehrt, ist derzeit offen.

Bijol in der WM-Qualifikation

Der genaue Zeitpunkt ist auch bei Jaka Bijol ungewiss. Der slowenische Nationalspieler wird am heutigen Dienstag in der WM-Qualifikation gegen Zypern mitwirken, bevor er tags darauf nach Hannover zurückkehrt. Angedacht ist ein Einstieg ins Training dann erst am Donnerstag – das Nordduell mit dem Hamburger SV folgt am Sonntag (13:30 Uhr). "Wir müssen abwarten, wie das Spiel gegen Zypern abläuft. Dann beschäftigen wir uns damit", ließ sich Kocak gegenüber dem "Kicker" noch nicht in die Karten schauen, ob Bijol für die Partie eine Option sein wird.