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Trennung von Grammozis: "Ging in keiner Weise ums Geld"

© imago images / Eibner

Am Mittwoch verkündeten der SV Darmstadt und Cheftrainer Dimitrios Grammozis überraschend, dass die Zusammenarbeit nicht über das Saisonende hinaus verlängert wird. Knackpunkt der Vertragsgespräche sei die Leufzeit des neuen Arbeitspapiers gewesen, nicht aber das Geld.

Grammozis widerspricht

Vor knapp einem Jahr trat Dimitrios Grammozis seinen Dienst bei den Lilien an, doch über den Sommer hinaus wird die Zusammenarbeit beider Parteien nicht fortgesetzt – das gaben Verein und Coach unlängst bekannt. Wie Grammozis tags darauf in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Heidenheim erklärte, lag es nicht am Finanziellen: "Es ging in keiner Weise ums Geld. Wir haben nicht über das Monetäre geredet." Damit wiederspricht der Cheftrainer dem ersten Vernehmen, nach dem Carsten Wehlmann als Sportlicher Leiter der Lilien von wirtschaftlichen Gründen sprach.

Trainer wollte langfristig entwickeln

In diesem Bereich hat der SVD nämlich noch Altlasten mit sich zu tragen – seit Ende 2017 wird Torsten Frings noch bis zum kommenden Sommer von den Darmstädtern bezahlt. Für Grammozis' Zukunft spielt das Hintergrundgeschehen in Hessen aber keine Rolle mehr, schon in die Kaderplanung für die kommende Saison ist der Coach ab sofort nicht mehr involviert. Der wahre Grund für das Aus von Grammozis ist für den Deutsch-Griechen die Vertragslaufzeit gewesen: Darmstadt bot nur einen Ein-Jahres-Vertrag an. "Ich bin hier angetreten, um was zu entwickeln. Ich habe immer gesagt, dass es nur langfristig geht", betonte der Coach, der sich nun seinerseits einer neuen Aufgabe widmen muss.