Trotz Niederlage: In Düsseldorf bricht keine Panik aus

Über eine Halbzeit lang hatte Fortuna Düsseldorf in Darmstadt Überzahl, schaffte es jedoch nicht die drohende Niederlage abzuwenden. Nach drei Siegen in Folge hatte es die Rheinländer am Montagabend mal wieder erwischt. Panik bricht deswegen bei der Fortuna nicht aus.
Fortuna kommt nur schwer in Tritt
Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt sechs Runden vor Schluss komfortable acht Punkte. "Es passiert, dass man mal in einem Spiel kein Tor schießt. Dann kann man ein Spiel nicht gewinnen", wird Chefcoach Friedhelm Funkel auf der Fortuna-Homepage zitiert.
Seine Elf hatte vor ausverkauftem Haus ein paar Startschwierigkeiten und Glück, dass Darmstadts Ji aus kurzer Distanz den Ball statt ins Tor über die Querlatte jagte. Mit der Zeit kam die Fortuna besser ins Spiel und zu ersten Chancen durch Oliver Fink, Julian Schauerte und Florian Neuhaus. Das Tor machten jedoch die abstiegsbedrohten Gastgeber. Gegen einen abgefälschten Schuss von Kempe hatte Düsseldorfs Keeper Raphael Wolf keine Chance. "Dann bekommen wir so ein doofes abgefälschtes Ding. Das ist uns jetzt schon zum dritten Mal passiert und extrem ärgerlich", bemängelte Julian Schauerte. Nach einem Foul an ihm flog kurz darauf Hoogland vom Platz. Bei der Fortuna keimte Hoffnung auf.
Düsseldorfer finden die Lücke nicht
Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber suchte Düsseldorf die entscheidende Lücke, doch fand diese viel zu selten. Die besten Chancen zum Ausgleich hatten kurz nach der Pause Genki Haraguchi (Innenpfosten) und Mitte der zweiten Halbzeit Marcel Sobottka (Außenpfosten). Doch mangels fehlender Kreativität im Düsseldorfer Spiel blieb es beim knappen Vorsprung der Darmstädter. "Wir haben an uns geglaubt und wussten, dass wir auch in der 93. Minute noch zum Ausgleich kommen können. Aber das sollte heute einfach nicht sein“, bedauerte Sobottka. Trotz des weiterhin bestehenden Vorsprungs in der Tabelle sieht der Trainer sein Team noch lange nicht am Ziel. "Wir müssen viel punkten, um da oben zu bleiben. Mit 53 Punkten ist noch keiner aufgestiegen", mahnt Friedhelm Funkel bei „rp-online“.