Trotz Personalsorgen: FCM will erneut zum Stolperstein werden

Beim 3:2 gegen den Hamburger SV wurde der 1. FC Magdeburg in der Vorwoche schon einmal zu einem Stolperstein für einen Aufstiegskandidaten, nun trifft das Team von Christian Titz am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) auf den zweitplatzierten 1. FC Heidenheim. Die Blau-Weißen stehen dabei kurz vor dem Klassenerhalt, können entsprechend gelöst in den Saisonendspurt gehen und fahren dennoch mit ehrgeizigen Zielen nach Baden-Württemberg. 

FCM will auch beim heimstärksten Team der Liga punkten

Die Personalsituation beim 1. FC Magdeburg bleibt weiterhin angespannt, gleich neun Spieler fehlen Christian Titz am Wochenende. Darunter befindet sich auch Toptorschütze Moritz-Broni Kwarteng (zehn Treffer), der eine Magenschleimhautentzündung auskurieren muss. Der Coach denkt trotzdem nicht daran, der Sommerpause entgegenzufiebern, wie er auf der Pressekonferenz vor dem 31. Spieltag verrät. Schließlich wusste seine Mannschaft in dieser Spielzeit schon oft genug, solche Ausfälle aufzufangen und ist gerade drauf und dran, den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt zu machen. Neun Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang, drei etwas überraschende Big-Points fuhr man in der Vorwoche beim 3:2 gegen den Hamburger SV ein.

Und nun geht es gleich gegen den nächsten Großkaliber. Auswärts trifft man auf den 1. FC Heidenheim, der in seinen eigenen vier Wänden erst ein Spiel verloren und dort insgesamt nur neun Punkte abgegeben hat. "Wir wollen in Heidenheim punkten, das ist unsere Zielsetzung, mit der wir da rangehen", gibt sich Titz dennoch ambitioniert und kämpferisch. Dafür müsse man "über die komplette Spielzeit hochmotiviert sein", um so der "enormen Physis und Laufstärke" der Hausherren Paroli bieten zu können, führt der Magdeburger Coach weiter aus und freut sich auf die Konstellation in dieser Phase der Saison, die den aufstiegsgewillten 1. FC Heidenheim vor ausverkauftem Haus zum Siegen zwinge.

"Es wird ein entscheidender Faktor im Spiel sein, dass du in die Zweikämpfe reinkommst, sie annimmst und sie mehrheitlich auch gewinnst", sagt Titz und weiß auch um das neue Selbstvertrauen seiner Spieler, das bei der Umsetzung des Vorhabens in Heidenheim helfen kann. Nach den Erfolgen der vergangenen Wochen sei die Atmospäre im Team deutlich gelöster und viel besser, als noch in der Hinrunde. "Auf dem Trainingsplatz hat es dazu geführt, dass wir sehr akribisch, sehr willig arbeiten, weil wir seit Wochen sehen, dass wir stabiler sind und unsere Inhalte im Spiel erfolgreicher umgesetzt bekommen." Gelingt das auch an der Brenz, dürfte der Jubel bei den Magdeburgern groß sein.

 

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