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"Um persönliche Zukunft kümmern": Fortuna stellt Tekpetey frei

© imago images / Christian Schroedter

"Auf keinen Fall" wolle Bernard Tekpetey bei Fortuna Düsseldorf bleiben und unter Cheftrainer Uwe Rösler spielen, in dieser Deutlichkeit formulierte der Leihspieler vom FC Schalke 04 seine Unzufriedenheit bei den Rheinländern. Der Verein stellte ihn deshalb nun bis Mittwoch frei.

Keine F95-Zukunft für Tekpetey

Zehn Tore und sechs Vorlagen erzielte Bernard Tekpetey für den SC Paderborn, daraufhin zog Schalke die Rückkaufoption in Höhe von 2,5 Millionen Euro und verlieh den Flügelspieler im Rahmen des Raman-Deals an Fortuna Düsseldorf. Doch dort wurde der 22-Jährige nicht glücklich: Zuletzt kritisierte Tekpetey gemeinsam mit seinem Berater den Verein vehement. Eine Zukunft scheint der Angreifer bei der Fortuna jetzt nicht mehr zu haben, wenngleich Sportvorstand Uwe Klein zunächst noch ein Hintertürchen offen hielt: "Bernard kann nächste Saison einen großen Mehrwert für uns haben."

Am heutigen Montag reagierte die Fortuna dann mit der Freistellung des Angreifers, beim Trainingsauftakt wird Tekpetey nicht dabei sein. Via Twitter heißt es: "Wir haben Bernard Tekpetey bis einschließlich Mittwoch, 29. Juli, von seinen Aufgaben und Verpflichtungen als Spieler des Lizenzkaders freigestellt, damit er sich in dieser Zeit um seine persönliche Zukunft kümmern kann." Tekpetey, der noch einen Leihvertrag bis 2021 bei der Fortuna hat, scheint keine Zukunft mehr im Rheinland zu haben. Eine vorzeitige Beendigung der Leihe könnte bevorstehen.