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Union Berlin: Auch Schösswendter verlässt die Hauptstadt

Nach Simon Hedlund (Bröndby IF) und Kenny Prince Redondo (Greuther Fürth) verlässt auch Christoph Schösswendter den 1. FC Union Berlin. Der 30-jährige Innenverteidiger löste am Freitag seinen Vertrag auf und ist damit der dritte Abgang innerhalb eines Tages bei den Köpenickern. 

Nur drei Pflichtspiele in eineinhalb Jahren

Nur drei Pflichtspiele bestritt Christoph Schösswendter für den 1. FC Union Berlin, dabei wechselte der österreichische Innenverteidiger schon im Sommer 2017 von Rapid Wien in die deutsche Hauptstadt. Bei den Eisernen vermochte sich der 30-Jährige aber nie durchzusetzen und löste nun in Absprache mit dem Verein seinen noch bis zum Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig auf. "Christoph ist ein toller Charakter, der sich immer einwandfrei verhalten hat. Auch wenn er nicht regelmäßig gespielt hat, hat er die Mannschaft immer unterstützt und im Training einwandfrei gearbeitet. Deshalb haben wir nun seinem Wunsch entsprochen, im Winter den Verein zu verlassen", erklärt Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, die Vertragsauflösung.

Innenverteidiger wohl vor Rückkehr zu Admira 

Schösswendter soll nach übereinstimmenden Meldungen dabei kurz vor einer Rückkehr zum FC Admira Wacker Mödling stehen, für den der Defensivmann bereits zwischen 2013 und 2016 auflief. "Auch wenn ich mir meine sportliche Situation natürlich anders vorgestellt habe, hatte ich in Berlin und bei Union eine super Zeit. Ich habe mich von Anfang an mit dem Verein identifiziert und mich sehr wohlgefühlt, das familiäre Umfeld und unsere unglaublichen Fans hatten daran einen großen Anteil. Jetzt geht es für mich persönlich aber darum, noch einmal einen neuen Weg zu gehen. Ich möchte wieder regelmäßig auf dem Platz stehen", bedankt sich Schösswendter auf der Website von Union Berlin für seine Zeit bei dem Zweitligisten und gibt gleichzeitig seine eigene Zielsetzung für die Zukunft bekannt.