VfB Stuttgart: Saisonabbruch kostet 20 Millionen Euro

20 Millionen Euro Verlust würde der VfB Stuttgart machen, sollte heute der sofortige Saisonabbruch für die 2. Bundesliga beschlossen werden. Für Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger würden diesen Preis zum Wohl der Gesundheit aufnehmen, vor Ungewissheiten stehen die Schwaben dann aber trotzdem.

TV-Gelder, Sponsoren, Ticketing

Rund 20 Millionen Euro ist der Wert, den die "Bild"-Zeitung als Verlustsumme für den VfB Stuttgart errechnet hat. Dabei spielen insbesondere Sponsoringeinnahmen und jene, die durch Wirtschaftspartner eingenommen werden, eine gewichtige Rolle. Schon bei den TV-Geldern müsste der VfB bei neun ausbleibenden Spielen einen Verlust von sieben Millionen hinnehmen, das Ticketing verliert für vier Heimspiele rund fünf Millionen. Dann kommen die Sponsorings-Verträge ins Spiel: 20 Millionen kassieren die Stuttgarter für 34 Spieltage, dementsprechend müssten die Schwaben bei nur 25 Spielen einen Teil zurückzahlen - nochmal fünf Millionen.

Stadion-Umbau geplant

Den vorerst letzten Faktor bildet der Verkauf von Logen und Business-Seats, bei denen ebenfalls eine Summe von 2,3 Millionen Euro verloren gehen würden. Angesichts dessen wirkt ein Stadionumbau für rund 65 Millionen Euro nach aktuellem Stand utopisch, der Baustart für Herbst 2021 wurde erst vor drei Monaten beschlossen. Noch ist unklar, wie es bei den Stuttgartern und ganz Fußball-Deutschland weitergeht. In Kauf nehmen würde Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger aber vieles: "Die Gesundheit der Menschen muss vor wirtschaftlichen Interessen stehen!"

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