VfL bestätigt Wechsel: Agu im Sommer zu Werder Bremen
Jetzt ist es amtlich: Felix Agu wird den VfL Osnabrück am Saisonende verlassen und sich dem SV Werder Bremen anschließen. VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes sprach in einer Mitteilung des Klubs über den Transfer, der sich schon angedeutet hatte.
Agu wie einst Menga
Lange war unklar, ob es Felix Agu zum SV Werder Bremen ziehen würde - eine Verlängerung an der Bremer Brücke war zu dem Zeitpunkt nahezu schon ausgeschlossen. Nach einem Hin und Her, ob und wann sich die Norddeutschen nun die Dienste des Rechtsverteidigers sichern würden, herrscht jetzt Klarheit: Ab kommendem Sommer läuft Agu an der Weser auf.
"Dass ein Eigengewächs des VfL Osnabrück zu einem aktuellen Bundesligisten wechselt, ist in erster Linie eine Auszeichnung für die inhaltliche Arbeit in unserem Verein", kann VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes auch das Positive aus dem Verlust des U21-Nationalspielers ziehen. Denn Felix Agu ist seit Addy-Waku Menga der erste Spieler, den es von den Osnabrücker Profis direkt zu einem Bundesligisten zieht.
"Das ist legitim"
Menga wechselte im Sommer 2007 aus der Regionalliga Nord zum F.C. Hansa Rostock in die Spitzenklasse, absolvierte dort auf Anhieb zwölf Partien für die Ostseestädter. Seitdem gelang keinem Osnabrücker Eigengewächs vergleichbares - über Umwege schafften es Pascal Stenzel, Christian Groß oder Donis Avdijaj.
Dass Agu diesen Weg jetzt gehen darf, bedauern die Lila-Weißen aber auch: "Wir hätten Felix natürlich gerne langfristig an uns gebunden und seine positive Entwicklung fortgeführt." Gemeinsam mit seinen neuen Beratern habe er sich nun für Bremen entschieden. "Das ist legitim", hielt sich Schmedes knapp und wünscht dem Eigengewächs vorsorglich alles Gute: "Wir werden seinen Weg verfolgen. Bis dahin haben wir aber gemeinsam noch wichtige Aufgaben vor uns, für die er sich voll einsetzen wird."