VfL gegen HSV: "Flutlicht, Bremer Brücke - was will man mehr?"
Am kommenden Spieltag empfängt der VfL Osnabrück den Spitzenreiter aus Hamburg. Vor dem Duell mit dem Ex-Bundesligadino entspannt sich die Personallage beim Drittliga-Meister - und schon kann der Hit an der Bremer Brücke starten.
Erster Startelfeinsatz
"Alle wünschen sich solche Spiele: Flutlicht, Bremer Brücke - was will man mehr?", fragt Nico Granatowski bei der Pressekonferenz des VfL Osnabrück in die Medienrunde. Denn der Außenbahnspieler weiß genau: Ein Duell gegen den Hamburger SV ist für die vermeintich Kleinen, wie die Lila-Weißen gemeinhin wahrgenommen werden, ein Highlight der Saison. "Alle trainieren seit Wochen sehr gut. Keiner kann sich ausruhen", will sich der 28-Jährige für das Spitzenspiel an der Bremer Brücke empfehlen - am vergangenen Spieltag stand Granatowski zum ersten Mal in der Startelf.
"Ich kann mich auf alle verlassen"
Derweil wird die Konkurrenz für Granatowski groß sein. "David Blacha, Joost van Aken und auch Kevin Friesenbichler sind wieder vollkommen genesen. Nils-Jonathan Körber ist wieder voll im Training", zählt Trainer Daniel Thioune die Spieler auf, die nach ihren verletzungsbedingten Ausfällen nun wieder mitmischen können. Keiner von ihnen spielt auf der Außenbahn, doch durch ihr mitwirken hat der Chefcoach nun eine breite Möglichkeit an Optionen: "Es ist schon nicht einfach, die Entscheidungen zu treffen. Ich kann mich auf alle verlassen. Ich freue mich sehr über die Breite im Kader." In jedem Fall sieht der Thioune seine Mannschaft vor dem Highlight-Spiel gewappnet, auch wenn er die Qualität des Hamburger SV nicht unterschätzen wird: "Aber wir haben auch Ideen und müssen wieder Grenzen verschieben." Wie das aussehen wird, kann die Elf in lila-weiß dann am Freitag (18:30 Uhr) beweisen.