VfL heiß auf Nachholspiel: "Letztes Jahr mit 4:0 nach Hause geschickt"

Am Mittwochabend steht das Nachholspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem SV Darmstadt an, welches der Aufsteiger im Vorjahr noch deutlich für sich entscheiden konnte. Die VfL-Akteure erwarten deshalb eine Revanche seitens der Lilien, die sich wiederum auf die neuen Stärken der Lila-Weißen einstellen dürfen. Kapitän Maurice Trapp blieb zuversichtlich.

Amenyido erwartet offene Rechnung

"Das wird ein taffes Spiel", vermutete VfL-Flügelspieler Etienne Amenyido vor der Begegnung seiner Lila-Weißen mit dem SV Darmstadt 98. Am 3. Spieltag der Vorsaison eröffnete der Angreifer den Torreigen, der mit einer deutlichen Niederlage für die Lilien endete. Amenyido kann sich vorstellen, dass den Darmstädtern das in Erinnerung geblieben ist: "Die haben noch eine Rechnung mit uns offen, wir haben sie im letzten Jahr mit 4:0 nach Hause geschickt."

Generell verspricht der direkte Vergleich für den VfL, der in 27 Begegnungen ganze zehn Siege davontrug und nur acht Spiele verlor. Am Mittwoch soll ein weiterer Erfolg folgen, dazu soll die Standardstärke der Lila-Weißen helfen. Drei der vier Osnabrücker Treffer erfolgten nach einem ruhenden Ball. "Woran es genau liegt, kann man nicht sagen, aber wir sind froh, dass die Dinger fallen", urteilte Kapitän Maurice Trapp über die neue Stärke des VfL.

"Darmstadt ist immer ekelig"

Diese steht natürlich in engem Zusammenhang mit Niklas Schmidt und Sebastian Kerk, die sich als Herren der ruhenden Bälle herausspielten. "Wir sind vielleicht auch ein bisschen gefährlicher geworden mit Christian Santos und mit Timo Beermann, die auch ein offensives Kopfballspiel mitbringen", fügte Trapp seiner Bewertung der Standardstärke hinzu. Das alleine macht den VfL aber nicht aus - auch mannschaftliche Geschlossenheit spielt eine große Rolle: "Egal was für Probleme oder Widerstände da sind, wir überkommen sie und finden eine Lösung."

Dass es noch einmal ein 4:0-Sieg wie im Vorjahr gibt, das will Trapp grundsätzlich nicht ausschließen. Trotzdem warnte der Abwehrmann vor dem Gegner: "Darmstadt ist immer ekelig zu bespielen. Ich glaube, dass da auch ein paar Parallelen zu uns zu erkennen sind: Sie sind eine sehr kompakte, kämpferisch starke Mannschaft, vorne mit Dursun natürlich extrem gefährlich. Ich glaube, es wird ein ausgeglichenes Spiel." Das bessere Ende gehörte dabei oftmals dem VfL.

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