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VfL Osnabrück: Auch die Bremer Brücke wieder im Trainingsbetrieb

© imago images / Nordphoto

Am heutigen Dienstag vermeldeten bereits der VfB Stuttgart und die SG Dynamo Dresden eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz, nun steigt auch der VfL Osnabrück wieder in den Spielbetrieb ein. Mit den intern ausgearbeiteten Hygieneabläufen wollen die Lila-Weißen die allgemeinen Regelungen zum Schutz der Spieler dabei "übererfüllen".

"Trainingsbetrieb mit Einschränkungen"

Ab sofort darf der VfL Osnabrück den Trainingsbetrieb in Kleinstgruppen wieder aufnehmen. Das teilten die Verantwortlichen von der Bremer Brücke auf der Vereins-Website mit, auf der auch gleichzeitig der strenge Hygieneplan zum Schutz der Spieler veröffentlicht wurde. Gerade einmal drei Spieler dürfen demnach in einer Gruppe zusammensein, gleichzeitig wird die Mannschaft des VfL somit auf insgesamt elf Kabinen verteilt.

Damit will der Klub gewährleisten, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern auch während des Trainingsbetriebs eingehalten wird – Trainingsformen mit Körperkontakt werden grundsätzlich nicht durchgeführt. "Die zuständige Behörde der Stadt Osnabrück hat uns bescheinigt, den Trainingsbetrieb mit Einschränkungen wieder aufnehmen zu können", verweist VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes auf die Richtlinien, an die sich die Osnabrücker in den kommenden Tagen halten werden.

Allgemeinregelung nachkommen

Dazu gehört auch, dass Spieler und Trainer fertig ausgestattet zum Training erscheinen und gegenseitiges Begrüßen, Abklatschen oder das Duschen nach den Übungen verzichten. Generell soll der Aufenthalt auf dem Gelände möglichst kurz gehalten werden. Für Schmedes selbstverständlich: "Wir halten uns weiterhin sehr streng an sämtliche Vorgaben im Sinne der Eindämmung der Corona-Pandemie und der Gesundheit unserer Mitarbeiter."

Mit den Maßnahmen, die von den Lila-Weißen getroffen werden, sollen die allgemeinen Regelungen der Stadt Osnabrück und dem Land Niedersachsen "in Form von Allgemeinverfügungen (Stadt Osnabrück) als auch Rechtsverordnungen (Land Niedersachsen)" eingehalten werden – und sogar mehr, wie Schmedes betont: "Deshalb haben wir sehr detailliert die organisatorischen Abläufe beschrieben, mit denen wir diesen Regelungen nachkommen und diese letztlich sogar übererfüllen werden." Somit darf Trainer Daniel Thioune seine Mannschaft wieder auf den Platz bitten.