"Volle Überzeugung": Fortuna will sich gute Ausgangslage erarbeiten
Im Kampf um den Klassenerhalt könnte die kommende Aufgabe für Fortuna Düsseldorf nicht kniffliger sein. Es wartet mit der SV Elversberg der Tabellenzweite. Dennoch will Düsseldorf nicht reaktiv spielen, sondern seine Facetten einbringen und sich für den 34. Spieltag eine gute Ausgangslage schaffen.
Stand jetzt droht Fortuna Düsseldorf ein Spiegelbild der vergangenen Saison. Nachdem die Rheinländer im Vorjahr noch in der Relegation zur 1. Bundesliga standen, könnte diesmal der Gang in die Relegation zur 3. Liga bevorstehen. Das Restprogramm der Fortuna hat es in sich. Am Sonntag gastiert mit der SV Elversberg der nächste Aufstiegskandidat in Düsseldorf, eine Woche später könnte es dann zum direkten Endspiel mit der SpVgg Greuther Fürth kommen.
Gegen die Saarländer wolle man versuchen, "unsere Facetten auf den Platz zu bringen – immer mit dem Wissen, welche Waffen der Gegner hat", sagte Cheftrainer Alexander Ende im Mediengespräch vor der Partie. Die SVE verfüge "über die stärkste Offensive der Liga und hat die meisten Chancen herausgespielt. Das kommt nicht von ungefähr. Um das einzufangen, müssen wir als Gruppe funktionieren. Geschlossenheit und der Wille, dem Mitspieler zu helfen, sind im Fußball immer entscheidend."
Auf Rechenspiele will sich Ende nicht einlassen: "Wir gehen mit Vollgas Richtung Elversberg. Das ist alles, was wir beeinflussen können. Das letzte Spiel wird so oder so seine Bedeutung haben. Am Sonntag arbeiten wir an der Ausgangslage dafür." Entscheidend sei es, "sich in gewissen Phasen mental zu lösen und den Fokus ausschließlich auf das Spiel zu richten". Die Ausgangslage habe sich dabei kaum verändert: "Gegen Dresden hatten wir eine maximale Drucksituation und die Mannschaft ist hervorragend aufgetreten. Auch auf Schalke haben wir keine Nervosität oder Angst ausgestrahlt. Genau so wollen wir es jetzt wieder angehen – mit voller Überzeugung und vollem Glauben an uns."
Besonders hofft Ende erneut auf die Unterstützung der Fans – ähnlich wie beim jüngsten Heimsieg gegen Dresden: "Wir werden gegen Elversberg auch Phasen überstehen müssen. In diesen Momenten waren unsere Fans gegen Dresden da. Genau das brauchen wir am Sonntag wieder. Ohne das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Fans geht es nicht. Jeder, der kommt, hilft uns und wird uns tragen." Verzichten muss die Fortuna weiterhin auf Satoshi Tanaka, Kenneth Schmidt, Jordy de Wijs, Florent Muslija und Anouar El Azzouzi. Dafür steht Sima Suso wieder zur Verfügung. Entwarnung gab es zudem bei Florian Kastenmeier: "Sein Knie war aufgrund einer Zyste ein paar Tage geschwollen. Das ist jetzt aber kein Problem mehr."