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"Vom Ergebnis ist es perfekt für uns": Kiels Siegeszug geht weiter

© IMAGO / Ulrich Hufnagel

Holstein Kiel bleibt an den Spitzenteams dran, weil sich dich Störche am Montagabend siegreich in Düsseldorf zeigten. Das Team von Cheftrainer Ole Werner profitierte von zwei günstigen Gelegenheiten zum Toreschießen, auf welche die Fortuna keine Antwort mehr geben konnte. Für die KSV lief der Abend daher nahezu perfekt.

"Sehr reifes Auswärtsspiel"

Mit dem dreifachen Punktgewinn in Düsseldorf schraubter die KSV Holstein Kiel ihr Konto am Montagabend auf 39 Zähler hinauf, was nun einen Punktgleichstand mit dem Zweitplatzierten aus Bochum bedeutet. Gleichzeitig blieben die Störche am Hamburger SV dran und konnten Verfolger Düsseldorf erst einmal auf Distanz halten. "Wir haben heute ein sehr reifes Auswärtsspiel gemacht", urteilte KSV-Cheftrainer Ole Werner zufrieden über den 2:0-Sieg in der rheinischen Landeshauptstadt. Begünstigt wurde der Erfolg durch einen Elfmeter (38.) und ein Treffer kurz nach dem Seitenwechsel (47.).

"Mit dem Elfmeter sind wir besser ins Spiel gekommen und haben zu den richtigen Zeitpunkten die Situationen auf unserer Seite gehabt, was du auswärts sicherlich mal brauchst", beschrieb Werner das Spielgeschehen, in dem die Düsseldorfer bis zur strittigen Situation im eigenen Straufraum gut mithielten. Ein leichter Kontakt von F95-Innenverteidiger Kevin Danso bei KSV-Stürmer Janni Serra reichte aus, um den Kieler Knoten zu lösen. Werner konnte die Rechtfertigung eines Strafstoßes unmittelbar nach der Partie noch nicht beurteilen: "Im Spiel habe ich von der Bank gedacht, dass es ein klarer Elfmeter ist. Ich habe es im Nachgang noch nicht gesehen und habe gehört, dass es durchaus strittig ist."

Werner: Aufstieg oder Pokalfinale?

In einer Aktion hätten die Düsseldorfer das Spiel noch einmal spannend machen können, doch "mit einem guten Reflex am kurzen Pfosten" konnte KSV-Keeper Ioannis Gelios einen gefährlichen Kopfball entschärfen. "Ansonsten hätte es das Spiel nochmal öffnen können", wusste auch Werner, dass der Kieler Auftritt nur nahezu an Perfektion grenzte. "Vom Ergebnis ist es perfekt für uns, ohne Gegentor auswärts bei einer starken Mannschaft zu bleiben. Von der Leistung gibt es immer Dinge, die man verbessern kann", so der KSV-Coach. Zufrieden war der 32-Jährige dennoch.

Zumal Kiel aktuell ein Team der Stunde in der 2. Bundesliga darstellt. Fünf der letzten sieben Pflichtspiele konnten die Störche wettbewerbsübergreifend gewinnen – darunter die Elfmeterschießen gegen Bayern München und den SV Darmstadt. Die Frage, ob dem KSV-Coach am Ende der Saison der Aufstieg oder ein Pokal-Finale lieber wäre, beantwortete Ole Werner lachend: "Es ist kein Wunschkonzert. Wir versuchen und von Aufgabe zu Aufgabe vorbereiten." Deswegen wird der Blick schon wieder auf Freitag (18:30 Uhr) gerichtet, wenn die KSV daheim gegen Würzburg gefordert ist.