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Vom VfL zum VfL: Osnabrück holt Bochums Bapoh

© imago images / eu-images

Ob Samuel Eto’o nun künftig an der Bremer Brücke des VfL Osnabrück zu sehen sein wird? Der Neffe des Ex-Profis von Madrid, Barcelona oder Chelsea – Ulrich Bapoh – wechselt aus Bochum zu den Lila-Weißen und wird dort einen Vertrag bis 2022 unterschreiben. Der Offensivspieler blickt zunächst aber auf seine Verletzungshistorie zurück.

"An den Wettkampfbetrieb heranführen"

Seit Oktober 2019 schlägt sich Ulrich Bapoh mit einem Kreuzbandriss herum, sodass sich die Wege zwischen dem Bochumer Eigengewächs und seinem Jugendklub in diesem Sommer trennten. Beim VfL Osnabrück will der 21-Jährige nun eine neue Herausforderung annehmen. "Ulrich Bapoh ist ein vielseitig einsetzbarer und nicht zuletzt dadurch sehr interessanter Mittelfeldspieler", kennt VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes die Stärken des Angreifers, der trotz seines Talents erst vier Zweitliga-Spiele sammeln konnte. Grund sind die Verletzungen, wie auch Schmedes betont: "Bevor er seine Qualitäten für uns nachhaltig einsetzen kann, werden wir ihn nach seiner Verletzung intensiv begleiten und sukzessive an den Wettkampfbetrieb heranführen, so dass er die zuvor positive Entwicklung fortsetzen kann."

Bapohs Talent in der U19

Der Neffe von Ex-Profi Samuel Eto’o durchlief von 2009 bis 2018 die Jugendmannschaften des VfL Bochum, verbrachte eine Saison auch beim FC Twente Enschede im Nachwuchsteam. In der U19-Bundesliga West bewies er zuvor sein Talent: 15 Tore und 24 Vorlagen in 44 Einsätzen stehen in Bapohs Vita. Nun will Osnabrück den 21-Jährigen wieder aufbauen: "Wir konnten uns auf eine Form der Zusammenarbeit einigen, die für beide Seiten gewinnbringend sein kann." Und dabei sprang ein Vertrag bis 2022 heraus, in dieser Zeit will sich Bapoh zurückkämpfen.