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"Von beiden eine Anfrage": HSV und St. Pauli wollen Torschützenkönig Dursun

© IMAGO / Jan Huebner

Mit 27 Toren und der Torjägerkanone im Gepäck wird Serdar Dursun den SV Darmstadt 98 verlassen. Trotz vieler Gerüchte ist immer noch nicht klar, wohin es den Stürmer ziehen wird. Nach seinem letzten Auftritt für die Lilien bestätigte der 29-Jährige jedenfalls, dass die Klubs seiner Hamburger Heimatstadt zu den Interessenten zählen.

"Gesamtpaket muss stimmen"

In seiner Anfangszeit als Fußballer träumte der gebürtige Elbstädter von einem Engagement beim Hamburger SV oder dem FC St. Pauli. "Jetzt habe ich von beiden Vereinen eine Anfrage", erklärte Serdar Dursun nach dem 3:2-Sieg des SV Darmstadt 98 in Kiel, wie der "Kicker" berichtet. Den zukünftigen Klub kann er sich wohl aussuchen. Mit 27 Treffern in der laufenden Saison hat der 29-Jährige praktisch die freie Auswahl. "Das Gesamtpaket muss stimmen", gab Dursun als Bedingung an, schließlich habe er aus familiären Gründen auch eine Verantwortung zu tragen: "Jetzt muss ich sportlich und finanziell die richtige Entscheidung treffen."

Insgeheim hoffte der 29-Jährige vermutlich auch auf eine Teilnahme an der Europameisterschaft mit der türkischen Nationalmannschaft, um sich noch interessanter für die Bundesliga zu machen. Dort wurde zwischenzeitlich Union Berlin als Interessent genannt. Dazu gab es immer wieder Gerüchte um ein Engagement für Schalke, wo bereits Torjäger-Konkurrent Simon Terodde unterschrieben hat. In Hamburg wäre Dursun ein gerne gesehenes Gesicht.

Dursuns Dank an die Kollegen

Der ausdrückliche Dank des bodenständigen Stürmers ging final an seine Teamkollegen, die ihm am letzten Spieltag zwei weitere Treffer auflegten. Insgesamt erzielte Dursun 18 von 27 Treffern seit dem 22. Spieltag. "Es ist wirklich Wahnsinn, was die Mannschaft in den letzten Wochen geleistet hat. Die letzten Spiele liefen überragend für mich", resümierte der 29-Jährige zufrieden, dass er seinem Team mit den Toren auch aus einer schwierigen Saisonphase helfen konnte. Das Lob war den Kollegen daher gewiss: "Ich danke jedem Menschen in Darmstadt. Seit Jahren habe ich den Traum, Torschützenkönig zu werden." Nun folgt möglicherweise die nächste Erfüllung mit einem Wechsel in die Heimatstadt.