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Walter verurteilt: 5.000 Euro für Schiedsrichter-Kritik

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den VfB Stuttgart zu einer Strafe von 19.200 Euro verurteilt. Grund ist das unsportliche Verhalten der eigenen Fans im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim. Auch Trainer Tim Walter muss zahlen – allerdings aufgrund seiner jüngsten Schiedsrichterkritik nach der Partie in Aue.

Pyro-Technik an der Brenz

Auswärts läuft es für den VfB Stuttgart noch nicht rund: Zwei Unentschieden in Heidenheim und Aue sorgten bislang für wenig Freude bei den mitgereisten Fans. An der Brenz kam es am 2. Spieltag dann zwischen der 21. und 86. Spielminute immer wieder zum Einsatz von Pyro-Technik, das DFB-Sportgericht zählte dabei 32 Bengalische Feuer und Rauchkörper. Das wird die Stuttgarter nun eine Gesamtsumme von 19.200 Euro kosten, von denen ein Drittel in sicherheitstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen investiert werden müssen – den Nachweis dazu hat der Verein bis zum 31. März 2020 zu bringen.

Walter akzeptiert Strafmaß

Darüber hinaus wurde auch Cheftrainer Tim Walter zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach dem torlosen Remis in Aue schimpfte der 43-Jährige über das Schiedsrichtergespann um Felix Zwayer ("Ich habe gedacht, meine Frau pfeift"; "Und was die da im Videokeller machen, weiß auch keiner. Vielleicht waren die gerade ein Pausenbrot essen") und zog den Unmut des DFB auf sich. Zurückrudern wollte der Fußballlehrer nicht, das kostet Walter nun 5.000 Euro. Der Trainer und sein Verein stimmten dem Urteil bereits zu, damit ist es gleichzeitig rechtskräftig.