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Wegen Jatta: FCN legt Einspruch gegen HSV-Spiel ein

Nach den Vorwürfen gegen Hamburgs Mittelfeldspieler Bakery Jatta wegen dessen angeblich falschen Identität hat der 1. FC Nürnberg am Mittwoch fristgerecht Einspruch gegen die Wertung des Montagabendspiels (0:4) eingelegt. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in einer Mittelung bekannt. 

Behörden und DFB ermitteln 

Weil er mit einer falschen Identität nach Deutschland gekommen sein soll, droht dem gambischen Mittelfeldspieler des HSV, Bakery Jatta, ordentlich Ärger. Nachdem die "Sport Bild" in einem Bericht die Vorwürfe gegen Jatta erhoben hatte, wurde zunächst bekannt, dass das Bezirksamt Hamburg-Mitte und der Kontrollausschuss des DFB die Ermittlungen aufgenommen haben. Dem Spieler drohen der Entzug der Aufenthaltsgenehmigung sowie eine Sperre seitens des DFB.

Einspruch von Nürnberg – HSV zur Stellungnahme aufgefordert 

Konsequenzen könnte der Fall allerdings nun doch auch für den Hamburger SV haben, denn wie der DFB am Mittwochabend mitteilte, hat der 1. FC Nürnberg fristgerecht einen Einspruch gegen die Wertung des Montagabendspiels eingereicht, das der Club mit 0:4 gegen die Hanseaten verloren hatte. "Die Franken stützen ihren Einspruch darauf, dass der von den Hanseaten eingesetzte Spieler Bakery Jatta jüngsten Medien-Berichten zufolge in Wirklichkeit eine andere Identität haben soll. Demnach sei die für ihn erteilte Spielberechtigung unwirksam", heißt es in der Mitteilung des DFB. In einem nächsten Schritt ist der HSV nun zunächst einmal dazu aufgefordert, eine Stellungnahme einzureichen, anschließend werde ein Gremium "zu gegebener Zeit über den Einspruch zu befinden haben."