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Weiße Weste zuhause: VfB siegt erneut mit 2:1

Die Mercedes-Benz Arena in Stuttgart wird zur Festung, auch das dritte Spiel in Folge konnte der VfB mit einem erneuten 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum gewinnen. Der Bundesliga-Absteiger schiebt sich damit in der Tabelle auf den zweiten Rang, doch Trainer und Profis sehen noch Luft nach oben.

VfB mit Lieblingsergebnis

Einen Auswärtssieg konnt der VfB Stuttgart in den ersten fünf Saisonspielen noch nicht feiern, in Heidenheim und Aue gab es jeweils nur ein Unentschieden für das schwäbische Team von Trainer Tim Walter. Vor heimischem Publikum dagegen gab sich der VfB bislang keine Blöße, der Sieg am Montagabend war bereits der dritte Heimerfolg in Serie. Gleichzeitig endeten die Spiele gegen Hannover, St. Pauli und Bochum jeweils mit demselben Ergebnis – 2:1.

Ein knappes Ergebnis, das die Nerven bis zum Abpfiff zittern lässt. "Wir machen es über weite Teile gut, aber es uns dann auch wieder unnötig schwer", erklärte Torschütze Daniel Didavi im Nachgang der Partie auf der VfB-Homepage. Es war der Rückblick auf das VfL-Spiel, könnte aber genauso für die restlichen Spiele gelten. Und Didavi zog entsprechend die richtigen Konsequenzen: "Daran müssen wir noch arbeiten."

"Das ist gut"

Insbesondere der letzte Ball hätte nach dem Geschmack von Trainer Tim Walter präziser sein dürfen: "Wir haben die Konter leider nicht gut zu Ende gespielt, sonst hätten wir schon früher Ruhe gehabt." Unzufrieden wird der Fußballlehrer mit dem Auftritt seiner Mannschaft wohl kaum sein, was der 43-Jährige anschließend auch bestätigte: "Wir wollen auf dem Feld immer aktiv sein – und das ist meine Mannschaft. Der fußballerische Ansatz ist gut, von daher bin ich zufrieden und denke, dass wir verdient gewonnen haben."

Das mancher VfB-Fan möglicherweise einen höheren Sieg gegen den Vorletzten der Tabelle gewünscht hatte, spielte für Didavi dagegen auf dem Platz keine Rolle: "Die Bochumer haben sich nicht nur hinten reingestellt, sondern auch ein gutes Spiel gemacht und waren durch Konter gefährlich – von daher war es heute nicht einfach." Mit dem ebenfalls erfolgreichen Nicolas Gonzalez führt das VfB-Urgestein nun die interne Torschützenliste an – beide erzielten jeweils zwei Treffer zum Saisonstart. Für Didavi ist noch Luft nach oben, dennoch ist der 29-Jährige zufrieden: "Aber wir haben nun aus fünf Spielen elf Punkte geholt und sind Zweiter – das ist gut."