• Facebook
  • Twitter

Wieder viel Unruhe beim HSV – Geld für Stadionsanierung bald da

IMAGO / Philipp Szyza

Wie schon so oft in der Vergangenheit ist gibt es beim Hamburger SV auch in der aktuellen Zeit Unstimmigkeiten hinter den Kulissen. Nun äußerte sich Finanzvorstand Dr. Thomas Wüstefeld in einer Medienrunde zu einem angeblichen Zerwürfnis mit Kollege Jonas Boldt. Zudem verkündete Wüstefeld, dass es bald Investoren für die Stadionsanierung geben wird.

Streit mit Trainer Walter?

"Es gibt kein Zerwürfnis", sagte Wüstefeld am Dienstag bei einer Medienrunde in Hinblick auf sein Verhältnis zu Boldt. "Wir haben vielleicht mal unterschiedliche Meinungen im Sinne der AG", zitiert ihn "transfermarkt.de". Wichtig sei jedoch, hinter den Kulissen wieder für mehr Ruhe zu sorgen. Zuletzt wurde nach der Trennung von Sportdirektor Michael Mutzel auch über eine Bildung verschiedener Lager bei den Entscheidungsträgern berichtet worden.

Laut "Bild" soll es auch einen Streit zwischen Wüstefeld mit Trainer Tim Walter gegeben haben. Daraufhin soll der Coach dem Funktionär gesagt haben, er solle sich künftig von der Spielerkabine Fernhalten. Mit Blick auf die Causa Mutzel wünscht sich Wüstefeld von Boldt "so schnell wie möglich eine außergerichtliche Klärung, mit der alle Beteiligten leben können". Mutzels Rückkehr als Sportdirektoren sei eine "theoretische Option".

Bald Vollzug bei Stadion-Sanierung

Eigentlich hat Wüstefeld momentan gar nicht die Zeit, sich um die Streitereien zu kümmern. Denn der 53-Jährige ist dafür verantwortlich, das dringend benötigte Geld für die Sanierung des Stadion einzusammeln. Er sei "auf der Zielgeraden", was dieses Thema angeht. In den kommenden zehn Tagen soll Vollzug vermeldet werden. Für die Modernisierung des Stadions werden rund 20 Millionen Euro benötigt. Die größten Baustellen sind das marode Dach und eine Erneuerung der Klimatisierung.

Ist an dieser Baustelle ein Haken, könne das operative Geschäft und eventuelle Spielerverpflichtungen wieder in seinen Fokus rücken. Auf dem Zettel steht bei den Norddeutschen unter anderem die Verpflichtung eines Rechtsverteidigers.