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Wiesbaden hat ein "gutes Gefühl": Erneut Favoritenschreck?

© imago images / Poolfoto

Der Re-Start des SV Wehen Wiesbaden ist mit einem 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart geglückt. Das Team von Cheftrainer Rüdiger Rehm hat dadurch das rettende Ufer in Sicht, muss aber am kommenden Spieltag erneut zum Favoritenschreck werden. Auf die Hessen wartet das Duell mit dem 1. FC Heidenheim.

"In der Pause gut gearbeitet"

Am Freitagabend startet der SV Wehen Wiesbaden seine zweite Partie nach dem Re-Start beim 1. FC Heidenheim. Der Drittliga-Aufsteiger geht dabei mit einer positven Statistik ins Spiel, denn vier Siege und fünf Unentschieden gegen die Brenzstädtern stehen gerade einmal drei Niederlagen gegenüber. Der letzte Erfolg für die Hessen liegt allerdings neun Jahre zurück, sodass der Abstiegskandidat weiterhin als absoluter Underdog gegen den Tabellenvierten antritt.

Wäre da nicht der 2:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart am letzten Wochenende – und die 0:3-Niederlage der Heidenheimer. Wiesbaden hat gezeigt, dass es dem Favoriten ein Bein stellen kann. "Das Spiel hat uns gezeigt, dass wir in der Pause gut gearbeitet haben", blickt Rüdiger Rehm verhaltend auf den überraschenden Sieg gegen die Schwaben zurück. Nichtsdestotrotz war die Partie ein Wegweiser: "Wir wollen den FCH vor Probleme stellen – so wie es uns mit den anderen Mannschaften zuletzt gelungen ist."

Rückstand verkürzt

Schon vor der Corona-Zwangspause trumpfte das Team von Cheftrainer Rüdiger Rehm auf: Beim VfL Osnabrück siegten die Hessen mit einem 6:2-Kantersieg. Durch die letzten beiden Siege in Folge konnten die Wiesbadener somit auf den Abstiegs-Relegationsrang klettern und den Rückstand auf das rettende Ufer generell von fünf Punkten auf einen Zähler verkürzen. Dementsprechend haben die jüngsten Erfolge ein "gutes Gefühl" bei der Mannschaft der Stunde hinterlassen.