"Wir haben Kontakt": Kommt Stindl zurück zum KSC?

Der Vertrag von Lars Stindl bei Erstligist Borussia Mönchengladbach läuft im Sommer aus. Der 34-jährige Routinier wäre im Sommer also ablösefrei zu haben. Wie Geschäftsführer Oliver Kreuzer bestätigte, steht der Karlsruher SC mit dem Nationalspieler über einen möglichen Wechsel in Kontakt.

"Wir haben grundsätzlich Interesse"

Bereits Ende des vergangenen Jahres tauchte der Name Lars Stindl im Zusammenhang mit den Badenern auf. Nun könnte Fahrt in die Angelegenheit kommen. Schließlich ist es als gutes Zeichen zu werten, wenn sich sogar Offizielle eines Vereins zu einer Personalie äußern. "Im Moment ist das ein reines Medienthema. Sollte sich Lars für die Heimat entscheiden, werden wir auch von uns aus den Kontakt zu ihm suchen", sagte Kreuzer noch im Dezember des vergangenen Jahres. Drei Monate später sieht die Lage anders aus. "Ja, wir haben Kontakt", sagte der 57-Jährige der Zeitung "Badische Neueste Nachrichten" und betonte: "Wir haben grundsätzlich Interesse."

Zuletzt war auch eine Vertragsverlängerung des elfmaligen deutschen Nationalspielers in Gladbach nicht ausgeschlossen gewesen. Doch mehreren Medienberichten zufolge soll Stindls Tendenz Richtung Karlsruher SC gehen. Für den Mann aus Speyer wäre es eine Rückkehr zu seinem Ausbildungsklub. Im Jahr 2000 wechselte er in die KSC-Jugend, schaffte 2007 den Sprung zu den Profis. Insgesamt bestritt er 59 Pflichtspiele für die Badener, in denen er 22 Torbeteiligungen beisteuerte. 2010 folgte der Wechsel zu Hannover 96. Fünf Jahre später ging es nach Gladbach. Ein Grund für die Rückkehr zum Jugendklub sollen familiäre Gründe sein.

Mit Stindl käme viel Erfahrung in die KSC-Mannschaft. Neben seinen elf Länderspielen (vier Tore) absolvierte der offensive Mittelfeldspieler 367 Erstligaspiele (82 Tore, 70 Vorlagen). Auch in der Champions League (19 Spiele) und Europa League (27) war er aktiv. 

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