"Wird nicht kompliziert": Fröde vor Verbleib in Rostock?

Der F.C. Hansa Rostock hat den Klassenerhalt trotz 0:3-Niederlage in Düsseldorf vor Augen. Damit steigen auch die Chancen auf eine frühzeitige Planungssicherheit. Eine Baustelle im aktuellen Kader ist laut "Bild"-Zeitung die Fest-Verpflichtung von Lukas Fröde. Nach dem Geschmack des 27-Jährigen dürfte das nicht kompliziert werden.

"Alles unter zehn ist ja fast peinlich"

Seit fünfeinhalb Jahren pendelt Lukas Fröde dauerhaft durch die Stadien der 2. Bundesliga. Rostock ist zugleich die vierte Station für den defensiven Mittelfeldspieler in dieser Zeit. Nach Engagements in Würzburg, Duisburg und Karlsruhe könnte der 27-Jährige nun an der Ostsee seine fußballerische Heimat endgültig finden - obwohl er noch beim KSC unter Vertrag steht, nur noch bis zum Saisonende läuft das Leih-Geschäft mit der Hansa-Kogge. Fröde sieht die Situation in der "Bild"-Zeitung entspannt: "Die Saison läuft gut, ich fühle mich sehr wohl, bin ja auch Wahl-Norddeutscher. Ich glaube nicht, dass das ein Thema ist, das kompliziert wird."

In Rostock stand Fröde in dieser Spielzeit gleich 21 Mal in der Startelf. Selten war der Abräumer bei seinen vorherigen Stationen nicht gesetzt - und noch nie ging der 27-Jährige unter 1.000 Einsatzminuten aus einer Saison heraus. Dennoch war er in seinem letzten Halbjahr beim KSC nur noch Joker. An der Ostsee blühte Fröde auf und stellte seine rustikale Spielweise unter Beweis. Gegen Düsseldorf gab es die zehnte gelbe Karte. "Alles unter zehn ist ja fast peinlich für mich. Es war klar, dass die irgendwann kommt. Es fällt schwer zuzugucken, das ist der blanke Horror", nahm Fröde seine Pause weniger gelassen. Etwas verpassen wird der defensive Mittelfeldspieler jedoch nicht, denn nach seinem Geschmack sollen ja noch viele Partien in Rostock folgen.

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