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"Wollen einen Cut machen": Aue plant Sturm-Austausch im Winter

IMAGO / Picture Point

Als Vorletzter geht der FC Erzgebirge Aue in die Winterpause, liegt drei Punkte hinter dem Abstiegs-Relegationsrang. Damit die Veilchen den Gang in die 3. Liga noch vermeiden können, soll in der Offensive nachgelegt werden. Auch Abgänge sind deshalb nicht ausgeschlossen.

"Wir jagen niemanden vom Hof"

Mit nur 15 Toren aus 18 Partien stellen die Sachsen die drittschwächste Offensive der Liga. Da liegt es nahe, dass die Verantwortlichen in der Winter-Transferperiode nachlegen wollen. Um sich neue Spieler leisten zu können, sollen Profis, die bisher nicht überzeugt haben, den Klub im Idealfall verlassen. So soll Geld eingespart und der Kader in einer überschaubaren Größe gehalten werden.

"Wir erwarten am 28. Dezember grundsätzlich alle Spieler in Aue zurück. Wir sind froh, dass auch mehrere Verletzte zurückkehren, die den Konkurrenzdruck noch einmal erhöhen", wird Geschäftsführer Michael Voigt in der "Bild" zitiert. Aber: "Bis Mitte, Ende Januar wollen wir dann einen Cut machen. Wir jagen niemanden vom Hof, werden uns aber gegebenenfalls mit dem einen oder anderen Spieler zusammensetzen müssen."

Trio hinter den Erwartungen

Laut "Bild" ist einer der Spieler, der gehen darf, Antonio Mance. Der 26-Jährige Stürmer wurde im Sommer von NK Osijek ausgeliehen, war Wunschspieler von Ex-Trainer Aliaksei Shpileuski. Doch der Plan ging nicht auf, Mance absolvierte erst acht Partien, kam in den vergangenen acht Spielen nur zu zwei Kurzeinsätzen und erzielte auch noch keinen Treffer. Auch Babacar Gueye (zwei Tore in 13 Spielen) und Nikola Trujic (keine Treffer, erst sechs Einsätze) könnten auf der internen Streichliste stehen. Auch sie hinken den Ansprüchen bislang hinterher.