"Würde helfen": Hengen wünscht sich Kaderplaner beim FCK

Am 1. März ist Thomas Hengen seit zwei Jahren beim 1. FC Kaiserslautern, erlebte den Fast-Abstieg in die Regionalliga und den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus. Der schnelle Erfolg sorgt dafür, dass der Klub aus Sicht des Geschäftsführers noch Nachholbedarf in einigen Punkten hat. Deshalb wünscht er sich einen Kaderplaner, betont aber, sich sehr wohl zu fühlen beim Traditionsklub aus der Pfalz.

"Auch ich kann manchmal emotional werden"

Für seine ausufernde Emotionalität ist Thomas Hengen nicht bekannt. Auch beim gelungenen Aufstieg in Dresden, als der FCK-Tross schon im Stadion die Feierlichkeiten eröffnete, war der 48-Jährige zwar sichtlich erfreut, aber wahrlich kein Party-Monster. "So ist eben meine Art. Auch ich kann manchmal emotional werden, auch wenn man es nicht glaubt. Ich freue mich auch, nur eben anders. Ich will mich auch nicht künstlich verstellen oder überkandidelt in die Kurve rennen", sagte er dem "Kicker" in einem Interview.

Doch viel Zeit, sich an diesen historischen Moment im Mai des vergangenen Jahres zu erinnern, hat Hengen nicht. Für den Ex-Profi ist viel zu tun. Der ehemalige Libero ist alleiniger Geschäftsführer für Sport und Wirtschaft. Es wird klar: Nach vier Jahren Drittklassigkeit müssen die Roten Teufel personell nachbessern: "Wir brauchen Zeit, um die Strukturen wieder aufzubauen." Der sportliche Part steht dabei ganz oben auf der To-Do-Liste: "Der Sport spielt die erste Geige. Der Aufwand wird immer größer. Ein Kaderplaner würde in der täglichen Arbeit schon helfen."

Kein Karriereplan

Der jüngste Erfolg der Lautrer ist auch stark mit Hengen verbunden. Es wäre nachvollziehbar, würde der ehemalige Trainer von Alemannia Aachen und Scout des FC Everton und West Ham United nach Höherem streben. "Ich habe keinen Karriereplan. Im Moment fühle ich mich pudelwohl, wo ich bin. Und ich habe das Gefühl, dass diese Konstellation für alle sehr, sehr gut passt."

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