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Zwei F95-Siege hintereinander? "Beste Mannschaft der Liga" kommt

© IMAGO / Jan Huebner

Ein 3:1-Sieg der Düsseldorfer in Darmstadt hat St. Pauli zum Herbstmeister gemacht. Jetzt muss es die Fortuna selbst mit dem Tabellenführer aufnehmen. Dafür hat die Mannschaft von Cheftrainer Christian Preußer neues Selbstvertrauen getankt – muss aber auch auf den Ausfall von Adam Bodzek reagieren. Im Tor steht weiterhin Raphael Wolf.

"Stimmungslage ist anders"

Gelingen Fortuna Düsseldorf erstmals in dieser Saison zwei Siege hintereinander? Es wäre eine kleine Sensation, denn den ersten Schritt hat die rheinländische Elf mit dem Erfolg gegen den Tabellenzweiten gefeiert. Jetzt müsste der Coup ausgerechnet gegen St. Pauli gelingen. "St. Pauli ist die beste Mannschaft der Liga. Da brauchen wir nicht drumherum reden. Sie sind Tabellenführer und wir müssen dagegenhalten", machte Christian Preußer keinen Hehl daraus, dass die größte Herausforderung der Liga vor den Düsseldorfern steht.

Gleichwohl hat die Fortuna neues Selbstvertrauen. "Die Stimmungslage ist nach einem Sieg natürlich eine andere. Aber wir sind auch in dieser Woche sehr fokussiert gearbeitet. Die Stimmung ist jetzt nicht zu gut", ließ Preußer in das Geschehen einblicken. Trotz des jüngsten Erfolges droht nun keine Überheblichkeit, was angesichts der sportlichen Lage wohl auch nicht angemessen wäre. "Natürlich gibt uns der Sieg in Darmstadt Selbstvertrauen, allerdings sind wir auch nicht zu euphorisch. Auch dort haben wir Fehler gemacht und mussten schwierige Phasen überstehen. Jetzt freuen wir uns auf Samstagabend", so Preußer.

Bodzek fällt aus, Sobottka bereit

Ersetzen muss der Cheftrainer in jedem Fall Adam Bodzek. "Wir müssen noch sehen, ob wir wieder mit der Dreierkette starten oder zur Viererkette zurückkehren. Das sind schon unterschiedliche taktische Anforderungen an die Jungs", gab Preußer dahingehend zu Bedenken. In die Karten ließ er sich selbstverständlich nicht schauen: "Es gibt schon ein paar Optionen, die wir haben, um Adam Bodzek zu ersetzen. Zum einen will ich jetzt auch noch nicht zu viel verraten, zum anderen steht die Entscheidung auch noch nicht final." Auf der Sechser-Position kann der Übungsleiter wohl auf Marcel Sobottka zurückgreifen, der nach einer kleinen Trainingspause zu Wochenbeginn wieder dabei war.

Im Tor wird darüberhinaus wieder Raphael Wolf stehen. "Er hat das gut gemacht und Flo Kastenmeier ist gerade erst aus der Quarantäne zurück", wollte Preußer seiner eigentlichen Nummer Eins keinen Druck für eine verfrühte Rückkehr machen. Dahinter steht weiterhin Kai Eisele bereit. Außerdem kehrte Innenverteidiger Jamil Siebert wieder aus der Quarantäne zurück, während Phil Sieben und Matthias Zimmermann noch bis Samstag in selbiger verbleiben müssen.