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Zwickau-Deal geplatzt: Stor muss in Dresden bleiben

© imago images / Steffen Kuttner

Bitter für Luka Stor: Der Wechsel zum FSV Zwickau ist für den slowenischen Mittelstürmer geplatzt. Auch andere Optionen in Deutschland kommen für den 21-Jährigen nicht infrage, weil die Paragraphen der Spieler-Lizenzordnungen weitere Einsätze bei einem Klub in den ersten drei Profi-Ligen verhindert.

Keine Spielberechtigung für Stor

Zwischen dem FSV Zwickau und der SG Dynamo Dresden war eigentlich schon alles klar, sodass Luka Stor als Verhandlungsobjekt sogar schon am Donnerstag beim Drittligisten verweilte. Doch aus einem Leihgeschäft in die 3. Liga wird nichts, das besagen die sogenannte Spieler-Lizenzordnungen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Darin heißt es, dass ein Profi nur "in Pflichtspielen von lediglich zwei Clubs eingesetzt werden" darf – und für Stor ist das Limit bereits erreicht, sodass er bei einem Wechsel nach Zwickau keine Spielberechtigung erreicht hätte. Das berichtet die "Bild".

Einsätze für zwei Klubs

Ärgerlich für Stor, der bei Ex-Klub NK Aluminij Kidricevo in dieser Saison bereits fünf Mal auf dem Platz stand – und dabei immerhin vier Tore erzielte. Dresden überwies dann Mitte August eine Ablösesumme von 400.000 Euro, um das slowenische Talent nach Sachsen zu holen, wo ihm der Torerfolg bislang aber verwehrt blieb. In elf Zweitliga-Spielen traf Stor noch gar nicht und sollte jetzt beim FSV Zwickau die notwendige Spielpraxis sammeln. Und auch die Zwickauer dürften sich ärgern, war die Suche nach einem Ersatz für den verletzten Elias Huth doch eigentlich abgeschlossen – nun verlieren beide Seiten.