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DFL-Beschluss: Tablets und Headsets auf der Trainerbank

© imago

Es war letztlich wohl nur eine Frage der Zeit, bis der technische Fortschritt auch die Trainerbänke der ersten und zweiten Bundesliga erreicht. Nun ist es soweit: Die DFL folgt einer bereits beschlossenen IFAB-Regeländerung, bis zu drei technische Hilfsmittel sind zukünftig auch den Trainern und Betreuern erlaubt.

"Coaching- und Taktikzwecke"

Detaillierte Leistungsdaten für jeden einzelnen Spieler sind im Fußball längst nichts neues mehr. Dass die Daten bereits während des Spiels an das Trainerteam übermittelt und Konsequenzen daraus gezogen werden, hingegen schon. Genau dieses Szenario wird zukünftig in der zweiten Bundesliga zu beaobachten sein. Die DFL entspricht damit einer Empfehlung der DFL-Kommission "Fußball", welche unter anderem aus Vertretern der Clubs zusammengesetzt ist.

Dienen soll die Regeländerung insbesondere "Coaching- und Taktikzwecken", unter anderem eben durch die Möglichkeit eines ständigen Zugriffs auf die aktuellen Leistungsdaten. Auch bei Verletzungen der Spieler können die Neuerungen unterstützen, da "eine schnellere Diagnose und Kommunikation zwischen Betreuern, die einen verletzen Profi auf dem Platz behandeln und Kollegen an der Trainerbank" ermöglicht wird.

Keine Reklamationen mithilfe technischer Geräte

Eines soll allerdings verhindert werden: Die Überprüfung von Schiedsrichterentscheidungen über die technischen Geräte und eine anschließende Reklamation. So untersagt die DFL einen derartigen Gebrauch ausdrücklich.